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23. 05. 2012
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Interkulturelle Brückenbauer erhalten Goldenen Hammer 2008 des Landesjugendrings


25.01.2009 06:56 von:

Schlagwörter: Köln,Landesjugendring,Goldener Hammer 2008,Brückenbauer,Interkulturell,Jugendarb

Geehrt wurden verschiedene Personen und Projekte, die sich in besonderer Art und Weise um Integration und Jugendarbeit verdient gemacht haben. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet lobte die Arbeit der Initiatoren und den Ansatz des Wettbewerbs. "Wir brauchen eine offensive Integrationspolitik. Nur so können wir die vor uns liegenden Herausforderungen bewältigen. Dazu gehört vor allem auch, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ausreichende Möglichkeiten auf Teilhabe und Entfaltung besitzen", erklärte Laschet, der innerhalb seines Ressort auf für die Jugendpolitik zuständig ist.

In Nordrhein-Westfalen leben nach amtlichen Statistiken über 4,1 Millionen Zuwanderinnen und Zuwanderer. Das bedeutet, jede vierte Einwohnerin beziehungsweise jeder vierte Einwohner hat eine Zuwanderungsgeschichte. Bei den Kindern bis zum fünften Lebensjahr sind es mit 38 Prozent sogar deutlich mehr. Damit ist klar: Menschen mit Zuwanderungsgeschichte werden die Zukunft von Nordrhein-Westfalen maßgeblich mit gestalten. Die neue Landesregierung hat das Thema "Zuwanderung und Integration" von Anfang an zu einem Schwerpunkt ihrer Politik gemacht, hob Laschet hervor. Nordrhein-Westfalen war zudem das erste Bundesland in Deutschland, dass sich ein eigenes Integrationsministerium geschaffen habe. Mit einem vor knapp zwei Jahren verkündeten 20-Punkte umfassende "Aktionsplan Integration" ist das integrationspolitische Handlungsprogramm der Landesregierung abgesteckt. Es wird zurzeit Schritt für Schritt umgesetzt, versicherte der zuständige Landesminister weiter.

Von besonderer Bedeutung ist die Berücksichtigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Kinder- und Jugendarbeit. Hier führt das Jugend- und Integrationsministerium zusammen mit dem Landesjugendring das Projekt "Ö" durch. Die neue Initiative verbindet die interkulturelle Öffnung der zugewanderten Kinder und Jugendlichen mit der politischen Partizipation. Mit dem Projekt soll eine stärkere interkulturelle Öffnung der Jugendringe und Jugendverbände erreicht werden. Ziel ist es, dass mehr Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte die Angebote der Jugendverbandsarbeit in Anspruch nehmen und sie sich auch stärker in der Jugendverbandsarbeit engagieren. Hierzu gehört auch, Migrantenselbstorganisationen zu unterstützen und den Austausch und die Kooperation mit ihnen zu stärken. Das Projekt "Ö" ist Anfang 2008 gestartet und läuft bis zum Jahr 2010. Das Jugendministerium fördert Projekte in diesem Jahr mit Landeszuschüssen in Höhe von insgesamt 188.000 Euro.







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