23. 05. 2012
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Köln im europäischen Wettbewerb gewürdigt
Köln muss sich in Sachen Barrierefreiheit nicht verstecken. Das könnte die zentrale Botschaft nach dem Ende des europäischen Wettbewerbs "Barrierefreie Stadt" sein. Zwar hat es für die rheinische Metropole nicht zum ersten Platz gereicht, trotzdem ist der Einzug in die Runde der letzten Vier für die Stadt ein voller Erfolg und ein Ansporn, bei der weiteren Umsetzung von Barrierefreiheit Anstrengungen zu unternehmen. Sieger des europaweiten Wettbewerbs wurde übrigens die spanische Stadt Avila. Neben Köln mussten auch die beiden Partnerstädte Barcelona und Turku mit der Finalrunde zufrieden geben.
"Auch wenn es nicht Platz 1 auf dem Siegertreppchen geworden ist, ist doch der Einzug ins Finale eine erkennbare Würdigung unserer zunehmenden Anstrengungen, Köln zu einer barrierefreien Stadt zu machen", kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Roters die gestrige Preisverleihung. Einen Grund zum Ausruhen gibt es allerdings nicht. "Wir haben zwar noch viel zu tun, aber wir haben in den vergangenen Jahren zunehmend Fortschritte gemacht. Die Ehrung in Brüssel ist für uns Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen",. Deutete Roters in seiner Stellungnahme an.
Für die zuständige Dezernentin der Stadt, Henriette Reker, bedeutete die Preisverleihung zugleich einen gelungenen Einstieg in ihren neuen Job. Erst am vergangenen Mittwoch hatte Reker die Arbeit der Dezernentin für die Bereiche Soziales, Gesundheit und Integration offiziell begonnen. "An meinem zweiten Arbeitstag in Köln von solch einer Anerkennung durch die Europäische Kommission zu erfahren, ist für mich ein glücklicher Start und zugleich Ermutigung, auch in den kommenden Jahren mit den Anstrengungen nicht nachzulassen, Köln immer mehr zu einer Stadt ohne Hürden für Menschen mit Behinderungen zu gestalten", erklärte die neue Dezernentin am Tag der Menschen mit Behinderungen. An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 66 Städte aus 27 Ländern beworben. Neben der Beseitigung räumlicher Hindernisse ging es auch um den "barrierefreien" Zugang zu Informationen und Dienstleistungen.


























