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24. 05. 2012
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Stadt stellt Zwischenbericht für Integrationskonzept vor


25.01.2009 06:40 von:

Schlagwörter: Gesellschaft,Integration,Köln,Zwischenbericht,Integrationskonzept,Vorstellung,St

"Die Stadt Köln ist gut aufgestellt“, kommentierte die zuständige Dezernentin Marlis Bredehorst.   Derzeit befinde man sich aber noch mitten in der Entwicklungsphase für ein umfassendes Integrationskonzept. Es soll alle Lebensbereiche in der Stadt betreffen. Dabei soll die Gestaltung des Konzeptes offen bleiben und eine Beteiligung aller Kölner sowie sämtlicher kommunaler Akteure der Integrationspolitik ermöglichen, hieß es dazu weiter. Insgesamt 15 Arbeitsgruppen beschäftigen sich unter anderem mit den Themen demographischer Wandel, Sprachkompetenz, Sozialraum und Migration, Bildung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeitsgruppen zählen derzeit genau 155 Teilnehmer. Darunter sind interessierte Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund, Vertreter von Migrantenorganisationen und anderer Institutionen sowie Fachleute aus Wirtschaft und Politik. Aus der Stadtverwaltung nehmen aus unterschiedlichen Dezernaten und Ämtern 39 Mitarbeiter teil, die die Arbeit fachlich unterstützen und begleiten, verriet die zuständige Beigeordnete.

Das Thema Integration ist ein persönliches Anliegen von Oberbürgermeister Fritz Schramma, der kürzlich für seine Bemühungen um die Integration den Genc-Preis verliehen bekam. Die federführende Entwicklung des Konzeptes erfolgt im Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt, in dessen Zuständigkeitsbereich auch das Interkulturelle Referat der Stadt Köln liegt. Bis zum 18. Dezember dieses Jahres soll das vollständige Konzept vorliegen. Die Arbeiten an dem Werk haben erst im November vergangenen Jahres begonnen. Damals fanden sich auf einer Auftaktveranstaltung rund 300 Interessierte ein, um die Leitlinien, Handlungsfelder und Themenbereiche des Konzeptes zu umreißen. Konferenzen wie diese sollten dann in einem jährlichen Abstand folgen, die die Arbeitsfortschritte der verschiedenen Gruppen im Rahmen einer Schwerpunktsetzung aufzeigen. Die letzte dieser Konferenzen fand bereits im Februar dieses Jahres statt, besonderer Schwerpunkt dabei war der Zusammenhang Sport und Integration. Zusätzlich zu den üblichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch das Sportamt der Stadt, der Landes- und der Stadtsportbund sowie – von wissenschaftlicher Seite – die Deutsche Sporthochschule beteiligt.

Ein zwölfköpfiger Beirat mit Vertretern aus Kammern, Stadtverwaltung, Kommunalpolitik; Gewerkschaften und Agentur für Arbeit begleitet das Vorhaben. „Die Erarbeitung des Integrationskonzeptes in den Arbeitsgruppen ist ein fortlaufender Prozess. Ein äußerst wichtiger Aspekt ist hierbei die breite Beteiligungsstruktur“, erläutert Dezernentin Marlis Bredehorst in einer ersten Ergebnisanalyse. Die Beigeordnete zeigte sich zufrieden, dass insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund an der Erarbeitung des Konzeptes beteiligt sind. Nur so ist sichergestellt, dass viele Ressourcen und Bedarfe berücksichtigt werden können“, erklärte die Vorsitzende des Beirats. Neben den vielen positiven Resonanzen waren insbesondere die personelle Ausstattung des Interkulturellen Referats sowie die verwaltungsinterne Abstimmung Anlass für kritische Zwischentöne. Auch Bredehorst sieht hier noch einigen Handlungsbedarf. Im Vergleich mit anderen deutschen Städten vergleichbarer Größe steht man allerdings sehr gut da. Allerdings ist der Kreis vergleichbarer Städte eher übersichtlich.







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