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24. 05. 2012
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VIKZ kritisiert CSU-Innenminister


07.03.2011 18:05 von:

Schlagwörter: Köln,VIKZ,Bundesinnenminister,Islam,Deutschland,2011,März,Kritik

Die Amtseinführung des neuen Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich liegt gerade erst wenige Tage zurück und schon macht sich der CSU-Politiker daran, eine erneute Debatte um die Position des Islam in Deutschland anzuschaffen. Mit der Äußerung "Der Islam gehöre nicht zu Deutschland!" ging der neue Innenminister auf Distanz zu Bundespräsident Christian Wulff (CDU), der in einer viel beachteten Rede gesellschaftspolitische Normalität für die Weltreligion Islam gefordert hatte. Mit seinen provokanten Äußerungen heizt Friedrich die Debatte nun erneut an. Für die muslimischen Verbände hingegen bedeutet die Äußerung des CSU-Politikers einen Rückschritt in der Integrationsdebatte.

"Die Aussagen des neuen Innenministers können nur auf mangelnder Kenntnis des Themas und der Unerfahrenheit im Umgang mit einem Ministeramt liegen", hieß es dazu in einer offiziellen Stellungnahme des in Köln ansässigen Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Im Vorfeld des 50-jährigen Jubiläums des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei in diesem Jahr betonte der VIKZ, dass mit den Zugewanderten auch die Religion Islam zum Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden sind. Etwa 4,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik glauben an die Botschaften des Koran. "Der Islam gehört zu einem demokratischen, globalen und modernen Deutschland. Ein Innenminister unseres Landes hat die Aufgabe, Minister aller Deutschen zu sein", erklärte Mustafa Imal, Präsident des VIKZ. Letztlich gehe es um nichts Geringeres als das grundgesetzlich geschützte Grundrecht auf Glaubensfreiheit.







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