24. 05. 2012
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VIKZ unter Verdacht
So jedenfalls steht es in einem Dossier der Kölner Polizei, das in der
heutigen Freitagsausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers zitiert wurde.
Hintergrund sind Ermittlungsergebnisse einer im Jahr 2005 gegründeten
Ermittlungseinheit, die bundesweit Einrichtungen des islamischen
Verbandes unter die Lupe nahm. Bei einer Razzia in Ulm fanden die
Beamten Hinweise auf Steuerhinterziehung und Wirtschaftskriminalität.
Der nun zitierte Abschlussbericht aus dem Jahr 2006 soll gleich eine
Fülle von Vorwürfen beinhalten, zitiert das Blatt die vorliegenden
Untersuchungsergebnisse. So soll in den Koranschulen der „Heilige
Krieg“ verherrlicht und „illegale Umtriebe verdunkelt“ worden sein. Der
VIKZ gilt mit seinen rund 300 Vereinen, von denen 160 im Eigentum des
Vereins stehen, als einer der größten islamischen Zivilorganisationen.
Der VIKZ ist überdies Mitglied im Koordinationsrat der Muslime, die bei
den zurückliegenden Islamgipfeln der Bundesregierung zu den
wesentlichen Ansprechpartnern gehören.
Sowohl der Koordinationsrat der Muslime als auch der VIKZ selbst waren
bis zur Stunde nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Der
gemeinnützige VIKZ bezeichnet sich als unpolitisch und ist als
Religionsgemeinschaft anerkannt.


























