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24. 05. 2012
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Weniger Einbürgerungen in NRW in 2007


25.01.2009 06:52 von:

Schlagwörter: NRW,Einbürgerungen,Abnahme,Köln,2007,Integratiion,Innenministerium

Im Jahr zuvor waren es 36.758, wie das Ministerium weiter mitteilte.   In Köln ging die Zahl der eingebürgerten Menschen mit 18,1 Prozent auf 2283 überdurchschnittlich stark zurück. Noch im Jahr 2001 registrierten die Behörden rund 7000 Einbürgerungen. Im gleichen Jahr lag die Gesamtzahl der Einbürgerungen in NRW bei 60.566. Von den im vergangenen Jahr Eingebürgerten waren 15.923 weiblichen, der Rest männlichen Geschlechts. Größte Gruppe blieb trotz ebenfalls rückläufiger Zahlen Menschen mit türkischer Staatsbürgerschaft. 10.259 aus dieser Gruppe entschieden sich im vergangenen Jahr für die deutsche Staatsbürgerschaft, im Jahr zuvor waren es noch 11.484. Während die Zahl der Einbürgerungen von Menschen mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeiten im Vergleich zum Vorjahr zum Teil drastisch zurückging, stieg die Zahl der Einbürgerungen von Menschen aus EU-Mitgliedstaaten leicht an. 3970 Menschen, die den Pass eines der 26 anderen Mitgliedstaaten besaßen, sind seit dem vergangenen Jahr deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Im Jahr 2006 lag die Zahl der Einbürgerungen aus diesen Staaten mit 3734 deutlich darunter. Die höheren Zahlen können auch damit erklärt werden, dass seit August 2007 grundsätzlich für alle EU-Bürgerinnen und –bürger die Möglichkeit besteht, neben dem deutschen auch den Pass des Ursprungslandes zu behalten.

"Ich wünsche mir, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen für die Einbürgerung entscheiden, denn es gibt kein deutlicheres Bekenntnis zu unserer Gesellschaft", sagte der Innenminister bei der Vorstellung der neuen Zahlen in Düsseldorf. Nach den Neubürgern türkischen Ursprungs bilden ehemalige Staatsangehörige aus Serbien/Serbien-Montenegro mit 3636 Einbürgerungen (Vorjahr: 4896) die zweitgrößte Gruppe, gefolgt von gebürtigen Marokkanern mit  1850 Einbürgerungen (Vorjahr: 1888). Mit 1561 Einbürgerungen stellen Polen das größte Kontingent innerhalb der EU-Mitgliedstaaten. Im Jahr zuvor betrug die Zahl eingebürgerter Menschen aus dem östlichen Nachbarland allerdings noch 2047. Wie bereits in den Vorjahren machten Personen im Alter zwischen 23 und 35 Jahren den größten Anteil der Eingebürgerten aus (9937). Die meisten Einbürgerungsanträge stellten Ausländerinnen und Ausländer, die zwischen 9 und 15 Jahren rechtmäßig ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben: 10.702 davon erhielten einen deutschen Pass.







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