24. 05. 2012
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Zentralrat der Muslime lehnt Präventionsgipfel ab
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek hat die von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) geforderten "Präventionsgipfel" abgelehnt. Zur Begründung nannte die Organisation muslimischer Einwanderer das Vorhandensein eines entsprechenden Arbeitskreises innerhalb der Islamkonferenzen. Dort tausche man sich bereits intensiv über Fragen zum islamischen Extremismus aus, erklärte Mazyek gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung.
Friedrich hatte die Einrichtung einer solchen Runde für den 24. Juni dieses Jahres angekündigt. Mazyek ging sogar zum Gegenangriff über. Schon seit dem Jahr 2004 gebe es bereits regelmäßige Konsultationen zwischen dem Zentralrat und den Präsidenten des Bundeskriminalamtes und des Verfassungsschutzes mit konkreten Handlungsempfehlungen. "Die Frage an den Minister ist nun: Inwiefern ist das evaluiert worden? Und sind hier nicht Synergien zu schöpfen? Diese Fragen müssen beantwortet werden, bevor wir das Rad neu erfinden", so Mazyek weiter. Man sei bereits bestens in die bestehende Dialogkultur involviert. Dass die Bundesregierung den Verband bislang nicht zu dieser Konferenz eingeladen hatte, sei ein weiterer Kritikpunkt, hieß es dazu abschließend.


























