24. 05. 2012
Seite drucken
100 Laufräder und Fahrradhelme für Vorschulkinder überreicht
Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes dankte in ihrer Ansprache den
Spendern und verwies zudem auf den wichtigen Aspekt der
Verkehrserziehung. Auch bei dieser Schenkung – der dritten nach 2005
und 2006 – kamen wieder Kinder vor allem aus Stadtteilen mit besonderem
Förderbedarf in den Besitz der hochmodernen Laufräder. Rund 12.000 Euro
sammelte der Vorsitzende der Kölner Verkehrswacht bei den Sponsoren der
diesjährigen Schenkung ein. Neben der Kölner Bank eG war auch die
Zweirad-Einkaufsgenossenschaft als Unterstützer aktiv.
„Steigt nie auf ein Fahrrad ohne Helm“, mahnte Bürgermeisterin Scho die
Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren, die voller Stolz direkt
in der großen Piazetta die Laufräder in Empfang nehmen konnten. Was
folgte, war ein Paradebeispiel für Bewegungsfreude und spielerisches
Erlernen von Verkehrsregeln. Nachdem die rund 30 anwesenden Kinder der
insgesamt fünf Kölner Kindertagesstätten aus dem gesamten Stadtgebiet
die Räder in Empfang nahmen, ging es auch schon los. Helm auf und ab
durch die Mitte, so lautete das Motto der anschließenden großen
Rundfahrt. Die Kleinen entwickelten dabei eine Menge gute Laune in dem
altehrwürdigen Bau und verwandelten den abgesteckten Bereich schnell in
eine Laufrad-Rundstrecke.
Dr. Günter Bäumerich, Vorsitzender der Kölner Verkehrswacht e.V. machte
in seiner Ansprache auf die Vorbildfunktion der Erwachsenen aufmerksam.
„Kinder bilden und formen sich in erheblichem Maße am Vorbild ihrer
Eltern. Deren Verhalten wird von den Kindern modellhaft erlebt, auch
als negatives Beispiel“, führte Bäumerich aus und appellierte an die
Älteren: „Geben wir unseren Kindern immer ein gutes Beispiel für das
Erlernen der Verkehrsregeln und das Erkennen von Gefahren im
Straßenverkehr!“. Und so fuhr beim anschließenden Test der Laufräder
keines der anwesenden Kinder mit seinem neuen Gefährt los, ohne nicht
vorher auch einen Helm auf dem Kopf zu tragen. Schon nach dem ersten
Sturz wurde allen Anwesenden klar, dass dieser Schutz gerade für die
kleinsten Verkehrsteilnehmer notwendig und sinnvoll ist.
Positive Zwischenbilanz nach zwei Jahren
Insgesamt beläuft sich die Zahl der gestifteten Laufräder in den
zurückliegenden zwei Jahren (seit 2005) damit auf 250. Bäumerich dankte
im Namen seines Vereins für die großzügige Unterstützung der Sponsoren.
Auch in diesem Jahr achteten die Initiatoren besonders darauf, dass vor
allem Kinder aus benachteiligten Familien (mit starkem Anteil an
Kindern mit Zuwanderungshintergrund) in den Genuss der hochwertigen
Laufräder kommen.
Link: www.verkehrswacht-koeln.de


























