24. 05. 2012
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1000 Teddys von der Kölner Opferhilfe
Die Kölner Opferhilfe ist ein gemeinnütziger Verein. An der Spitze steht die Gattin des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma, Ursula Schramma. Zusammen mit der Geschäftsführung des Vereins überreichte der Verein am heutigen Mittwoch die ersten von insgesamt 1000 Teddybären an den Rettungsdienst der Stadt Köln. Der gehört zur Kölner Berufsfeuerwehr und kann die Sachspende sehr gut gebrauchen. Pro Jahr fahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes rund 80.000 Einsätze, umgerechnet rund 200 am Tag. Jeder zehnte Einsatz gilt dabei einem Kind, wie der stellvertretende Amtsleiter der Berufsfeuerwehr, Johannes Feyrer, bei der Präsentation der ersten Teddys erläuterte. "Manchmal haben Kinder halt das Bedürfnis nach einem Teddy, wenn sie von uns behandelt werden", so Feyrer weiter.
Für die Kölner Opferhilfe mit der OB-Gattin als Präsidentin bedeutete diese Spende eine Premiere. Seit Mitte der 90er Jahre haben die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr standardmäßig auch entsprechende Utensilien wie Teddys mit an Bord ihrer Fahrzeuge. Zwar eigne sich ein solcher Teddy für alle Kinder, die irgendwann einmal mit einem Rettungsfahrzeug von A nach B gebracht werden müssen. Aber pro Jahr gibt es einen Bedarf von rund 1000 dieser Spielzeuge. Und genau dieser Jahresbedarf wird nun durch die Sachspende der Kölner Opferhilfe gedeckt. Pro Teddy müssen die Spender rund 4,70 Euro veranschlagen. Nach Angaben Feyrers werden die keinen Stoffbären nun an die verschiedenen Außenstellen der Berufsfeuerwehr verteilt.
"Wir haben im vergangenen Herbst von dem Problem erfahren", erklärte OB-Gattin und Vereinspräsidentin Schramma. Zusammen mit ihren geschäftsführenden Vorstandskollegen Jochen Dürselen und Willi Schuhmacher (Schatzmeister) überreichte der Verein die ersten Teddys an den derzeitigen Amtsleiter der Feuerwehr (der eigentliche Amtsleiter Stephan Neuhoff befindet sich im wohlverdienten Urlaub). Schon in den Vorjahren kamen immer wieder verschiedene Kooperationspartner dem Rettungsdienst zu Hilfe, indem sie den Jahresbedarf an Teddys spendeten. Auch für die nächsten Monate erhalten Kinder in gesundheitlichen Notlagen zukünftig einen solchen Teddy gereicht. Zwar werden die Kinder damit nicht gesund, aber in nicht wenigen Fällen wird den Kindern damit ein klein wenig Angst vor der medizinischen Behandlung genommen, wie Einsatzkräfte aus ihrer Praxis berichteten.
Weitere Informationen über den Verein Kölner Opferhilfe e.V. finden Sie im Internet unter: www.koelneropferhilfe.de.


























