24. 05. 2012
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10.000 Euro für den Mitternachtssport
Am heutigen Mittwoch erhielten die Verantwortlichen des Projekts "Mitternachtssport" eine großzügige Unterstützung. Vertreter des Einzelhandelskonzerns C&A luden in die sechste Etage der Kölner Niederlassung auf der Schildergasse ein, um den Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an die Stadt Köln zu überreichen. "Die alljährliche Weihnachtsspende unseres Hauses ist eine Herzensangelegenheit", erklärte der Leiter des Hauses in der Schildergasse, Peter Kilian. Jedes Jahr spendet das Unternehmen pro Niederlassung einen Betrag in Höhe von 2000 Euro für gemeinnützige Projekte. Erst kürzlich habe er gelesen, dass der Mitternachtssport in Köln möglicherweise auch von den bevorstehenden Etatkürzungen im städtischen Haushalt betroffen ist. Da aber der Mitternachtssport gerade im niederschwelligen Bereich der Jugendhilfe seit inzwischen 14 Jahren gute Arbeit leistet, hatten die Verantwortlichen der Kölner Sportverwaltung und der Kölner Sportjugend bereits vor einigen Wochen an die Politiker appelliert, ihren städtischen Zuschuss in Höhe von knapp 80.000 Euro pro Jahr nicht anzutasten (siehe auch Bericht auf Köln Nachrichten).
Oberbürgermeister Jürgen Roters zeigte sich ausgesprochen erfreut über diese Zuwendung. "So etwas ist nicht selbstverständlich. Dieses Geld können wir angesichts der derzeitigen Haushaltssituation gut gebrauchen", erklärte das Kölner Stadtoberhaupt nach der heutigen Übergabe. Roters, selbst ein engagierter Sportler und Marathonläufer, lobte dabei die Vorbildfunktion des Projekts "Mitternachtssport". An inzwischen 18 Standorten bietet die Stadt und ihre Kooperationspartner in allen Kölner Stadtbezirken mindestens ein Sportangebot für Jugendliche. Auch für Mädchen ist etwas dabei, etwa ein Tanzkurs oder ein Workshop zur Selbstverteidigung. Schon als Polizeipräsident hatte Roters die ersten Schritte im Jahr 1995 verfolgt. "Wer Sport macht, kommt nicht auf dumme Gedanken. Dieses Projekt ist gelebte Prävention, auch wenn der Erfolg schwer zu messen ist", so Roters weiter. Die Kölner Sportjugend ist mit der Durchführung und Koordinierung der verschiedenen Sportangebote betraut. Obwohl zu den Veranstaltungen in den Stadtteilen häufig auch Jugendliche erscheinen, die bereits mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, haben die Verantwortlichen vor Ort bislang beste Erfahrungen gemacht. "Nur einmal wurde ein Feuerlöscher geleert. Sonst blieb alles ruhig", so ein Mitarbeiter der Sportjugend abschließend.


























