24. 05. 2012
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2500 Euro Spende für Kinder- und Jugendtelefon
Die Provinzial Rheinland Versicherung hat dem Kinderschutzbund Köln einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro überreicht. Das Geld soll für den Service des Kinder- und Jugendtelefons eingesetzt werden, wie die Verantwortlichen am gestrigen Dienstag bekannt gaben. Michael Papenberg, Vertriebsleiter der Versicherung, überreichte den Scheck an das Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Köln Rosi Daubenbüchel und Geschäftsführerin Barbara Zaabe. "Mit dem Geld unterstützen wir die Arbeit des Kinder- und Jugendtelefons und nehmen dadurch auch unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr, uns in der Region, in der wir arbeiten und in der unsere Kunden leben, zu engagieren," so Papenberg. Die Förderung von sozialen Projekten ist für sein Unternehmen ein wichtiges Anliegen. Die übliche Praxis, bei Tagungen Gastgeschenke zu verteilen, wurde zugunsten dieser Unterstützungsaktion.
Das Sorgentelefon des Kinderschutzbundes existiert seit inzwischen 39 Jahren. Vorstandsmitglied Daubenbüchel selbst hatte als Beraterin lange Jahre Erfahrungen im Telefonat mit ratsuchenden Kindern und Jugendlichen sammeln können. "Kinder brauchen unvoreingenommene, verständnisvolle Gesprächspartner, die ihnen zuhören und sie darin unterstützen, Lösungen für ihre Probleme zu finden", erklärte Daubenbüchel. Die Anruferzahlen bestätigen diese Aussage: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Kölner "Nummer gegen Kummer" rund 8700 Anrufe von Kindern und Jugendlichen. Die Mehrzahl der Beratungsgespräche bezogen sich auf Probleme in der Freundschaft, Liebe und Sexualität sowie auf Konflikte in der Familie und im Freundeskreis.
Das Kinder- und Jugendtelefon ist bundesweit einheitlich und kostenfrei unter der Telefonnummer 0800-111 0 333 zu erreichen. Von Montag bis Freitag, jeweils 14 bis 20 Uhr hören die fachlich geschulten EhrenamtlerInnen zu, beraten oder vermitteln weiter. Die Gespräche sind vertraulich, wenn gewünscht auch anonym. Die bundesweit 93 Kinder- und Jugendtelefone haben 2008 insgesamt 820 000 Anrufe von Kindern und Jugendlichen entgegengenommen.


























