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24. 05. 2012
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40.000 Euro für Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan


29.11.2010 13:17 von:

Schlagwörter: Köln,Spende,Spendenscheck,Übergabe,2010,November,Malteser Hilfsdienst,Pakistan,

Hoher Besuch im Kölner Rathaus. Der Präsident der Malteser Hilfsorganisation, Johannes Freiherr Heeremann, war ins Kölner Rathaus gekommen. Dabei überreichte ihm Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters einen Spendenscheck in Höhe von 40.000 Euro für zusätzliche Hilfe im Katastrophengebiet in Pakistan. Dort hatte in diesem Jahr ungewöhnlicher starker Niederschlag für eine Jahrhundert-Flut gesorgt und zahlreiche Menschenleben gefordert. Weit mehr Menschen müssen weiterhin unter den Folgen der Katastrophe, insbesondere dem Verlust von Haus und Hof leiden. Die Malteser-Hilfsorganisation ist bereits seit dem Erdbeben im Jahr 2005 mit eigenen Mitarbeitern vor Ort. Drei Gesundheitsstationen im Land am Indus werden mit maßgeblicher Unterstützung der deutschen Hilfsorganisation betrieben. Hier werden mit derzeit sechs professionellen Experten aus Deutschland lokale Hilfskräfte ausgebildet. Auch das Ehrenamt spielt dabei eine große Rolle. So arbeiten unter anderem auch die Geburtshelferinnen vor Ort ehrenamtlich. Sie sollen vor allem in der Seuchenprävention tätig werden. Infolge der Überschwemmungskatastrophe sorgten Meldungen für Unruhe, wonach in den betroffenen Gebieten wieder längst überwunden geglaubte Seuchen, wie zum Beispiel die Masern, ausbrachen und Todesopfer forderten.

"Man kann auch mit kleinen Dingen Großes erreichen. Die Entscheidung zugunsten der Malteser fiel in enger Abstimmung mit dem Hauptpersonalrat der Stadt", erklärte Roters bei der heutigen Übergabe des Spendenschecks. Eigentlich sind die Gelder aus der fortlaufenden "Cent-Aktion" der Stadtverwaltung für Hilfsprojekte in den Kölner Partnerstädten bestimmt. Allerdings könne man von dieser generellen Regelung abweichen, wenn anderenorts humanitäre Katastrophen dringendes Handeln erforderlich machen. "Die Probleme lösen sich dort nicht von alleine", so Roters weiter. Das kann auch Dr. Juergen Clemens, Portfolio Manager Pakistan bei den Maltesern, bestätigen. "Die Spendengelder der Stadt sind eine Art Initialspende für ein bereits laufendes Hilfsprojekt. Wir werden die Gelder für die Schulung und Ausstattung der drei Gesundheitsstationen einsetzen", bekräftigte der Pakistan-Experte der Malteser. Insgesamt sind zwischen 60 und 70 hauptamtliche Einsatzkräfte in den Krisenregionen aktiv, ergänzte Heeremann. Er bestätigte die besondere Situation seiner Hilfsorganisation. "2010 war ein besonders schweres Jahr für uns", erklärte der geschäftsführende Präsident der Hilfsorganisation bei der heutigen Scheckübergabe. Die Arbeit seiner Mitarbeiter vor Ort, die neben direkten Hilfen auch den Aufbau eines Hilfenetzwerks mit "locals" vorsieht, funktioniere inzwischen gut, wie der Chef der Malteser versicherte. Damit gemeint ist vor allem die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Organisationen der UN, unter anderem auch die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Um die Hilfsmaßnahmen auch zukünftig weiterführen zu können, benötigt die Hilfsorganisation weitere Spenden. Dazu haben die Malteser ein Spendenkonto eingerichtet. Kontoinhaber ist die Malteser Hilfsdienst e.V., Kontonummer 120 120 120 bei der Bank für Sozialwirtschaft (Bankeitzahl: 370 205 00), Stichwort: Pakistan Überschwemmung. Weitere Informationen dazu finden sie auch im Internet unter: www.malteser-spenden.de.







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