24. 05. 2012
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5000 Euro für Wiederaufforstung des Karmel-Gebirges
Im Herbst vergangenen Jahres verzeichnete Israel einen der verheerendsten Waldbrände ihrer Geschichte. Ganze Landstriche im Karmel-Gebirge glichen nach dem Brand einer Wüstenlandschaft. 41 Menschen kamen bei der Brandkatastrophe ums Leben. Nachdem die Brände im Dezember vergangenen Jahres gelöscht werden konnten, stehen nun die Wiederaufforstungsarbeiten auf der Agenda. Aus dem Spendentopf der Kölner Mitarbeiter werden nun 5000 Euro locker gemacht, um diese Arbeiten zu unterstützen. Das teilte das städtische Presseamt am heutigen Mittwoch in einer Erklärung mit. Empfänger der Gelder ist Kölns Partnerstadt Tel Aviv-Yafo. Die nun erfolgte Spende ist eine Spätfolge des Amtsbesuches von Oberbürgermeister Jürgen Roters in Nahost vor wenigen Wochen. Dort hatte Kölns Stadtoberhaupt gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats der Stadt, Friedel Giesen-Weirich diese Spende in Aussicht gestellt. Die israelische Partnerstadt hatte vorgeschlagen, die Spende zum morgigen "Tu BiSchwat", dem jüdischen Neujahrsfest der Bäume, an den Jüdischen Nationalfonds (JNF) auf den Weg zu bringen. Der JNF koordiniert das Wiederaufforstungsprogramm nach der verheerenden Brandkatastrophe.
"Die Spende ist ein Zeichen der Solidarität mit unseren Freunden in Israel. Mit dieser Spende würdigen wir auch das beeindruckende Engagement palästinensischer Feuerwehrkräfte. Mit ihrer tatkräftigen Hilfe haben sie demonstriert, dass menschliches Mitgefühl und nachbarschaftliche Hilfe stärker sind als trennende Mauern", erklärte Oberbürgermeister Jürgen Roters. Der Kölner Oberbürgermeister hatte die Partnerstädte Bethlehem und Tel Aviv-Yafo vom 16. bis 21. Dezember vergangenen Jahres besucht. Begleitet wurde er unter anderem vom Gesamtpersonalratsvorsitzenden und Mitarbeitern der Kölner Berufsfeuerwehr, die in Bethlehem, Jerusalem und Tel Aviv intensive Fachgespräche mit ihren dortigen Kollegen führten. Köln hat neben der israelischen Stadt Tel Aviv-Yafo auch eine Städtepartnerschaft mit der palästinensischen Gemeinde Bethlehem. Dank dieser Beziehungen will die Stadt damit auch einen kommunalen Beitrag zum Friedensprozess im Nahen Osten leisten. Rund 50 Cent pro Monat spendet im Schnitt jeder Beschäftigte der Stadt Köln, der an der Aktion teilnimmt und auf die Cents hinter dem Komma des monatlichen Gehalts verzichtet. Pro Jahr sind das rund 40.000 Euro.


























