24. 05. 2012
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Arbeiter-Samariter-Bund warnt vor Überfüllung in Indonesien
Innerhalb von wenigen Tagen ist der indonesische Vulkan Merapi bereits zum dritten Mal ausgebrochen. Bis zu 50.000 Menschen mussten aus der Gefahrenzone rund um den Feuerberg evakuiert werden. Zwar werden viele Menschen in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden vorrübergehend untergebracht. Aber die Notlager drohen überzulaufen. Das berichtet der Arbeiter-Samariter-Bund am gestrigen Dienstag. Der ASB berichtete, dass bis zu 200 Personen in einem Klassenzimmer leben müssen. ASB-Koordinatorin Nicole Derbinski befürchtet vor allem hygienische Probleme und die damit verbundene Gefahr von Seuchen.
Um die Not der Menschen vor Ort zu lindern, sollen jetzt Decken und Matratzen verteilt werden. Außerdem sollen Wassertanks vor Verunreinigung durch Asche geschützt werden. Bereits in der vergangenen Woche hatte der ASB 500 Atemschutzmasken an Straßenkinder in Yogyakarta verteilt. Weitere Verteilungen von Hilfsgüterpaketen mit Schutzbrillen, Atemmasken, Hygieneartikeln und Bekleidung sind geplant. Die Hilfsorganisation mit Sitz in Köln ist bereits seit vier Jahren in Indonesien humanitär aktiv. Zu den Tätigkeitsschwerpunkte zählt auch die Katastrophenprävention. Der ASB ruft daher auch zu weiteren Spenden auf, man habe ein Spendenkonto für die Opfer der Naturkatastrophe eingerichtet. Unter dem Stichwort Indonesien lautet die Kontoverbindung: Kontonumer 1888, Bankleitzahl 370 205 00 (Sozialbank Köln).


























