24. 05. 2012
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ASB will nachhaltige Lösungen für Ostafrika
Der in Köln ansässige Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist derzeit schwerpunktmäßig in Sachen Hilfe für Ostafrika aktiv. Die ungewöhnlich lange Dürre und ihre fatalen Folgen für die dort lebenden Menschen macht auch vor Landesgrenzen nicht Halt. Nach Somalia und Kenia sind nun auch die Nachbarländer Äthiopien und Uganda von der Katastrophe betroffen. Selbst traditionelle Nomadenstämme sind von der Krise betroffen, ihr Vieh stirbt. Am morgigen Freitag findet der Internationale Tag der Humanitären Hilfe statt. Der ASB nutzte das, um nochmals und öffentlich auf die Krise und ihren möglichen Folgen für Afrika und den Rest der Welt hinzuweisen. "Der ASB verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. In akuten Krisen wie derzeit in Ostafrika helfen wir so schnell wie möglich. Aber wir fühlen uns auch verpflichtet, die betroffenen Menschen so lange wie nötig zu unterstützen, um sie auf zukünftige Notlagen besser vorzubereiten", erklärte ASB-Nothilfe-Experte Carsten Stork in Kampala.
In Äthiopien versorgt der ASB zurzeit gemeinsam mit Islamic Relief (IR), einer Partnerorganisation von Aktion Deutschland Hilft (ADH), unterernährte Kinder, Schwangere und stillende Frauen mit Nahrungsmitteln. Zusätzlich werden acht Distrikte durch LKWs mit Trinkwasser versorgt. Im Anschluss plant der ASB in Kooperation mit IR die Instandsetzung von ausgetrockneten Brunnen und Bohrlöchern in der Region. In Uganda, das ebenfalls von der Hungerkrise schwer getroffen ist, führt der ASB seit 2005 erfolgreich sogenannte "Farmer Field Schools", in denen die Bevölkerung alternative Anbaumethoden erlernt. Zusätzlich werden Bewässerungssysteme ausgebaut und verbessertes Saatgut verteilt. Die Unterstützung sollen auch über die eigentliche Krise hinaus helfen sollen, wie die Verantwortlichen ausführten.


























