24. 05. 2012
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Bonn: Benefiz-Kunstauktion bringt Rekorderlös
Am vergangenen Montag fand in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland eine Benefiz-Kunstauktion statt. Zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung und unter der Schirmherrschaft von Schauspielerin Hannelore Elsner versteigerten die Verantwortlichen Kunstwerke mit einem Verkaufswert von 320.000 Euro. Prof. Henrik Hanstein vom renommierten Kölner Kunsthaus Lempertz hatte die Auktion in Bonn durchgeführt und dabei insgesamt 49 Exponate von den Unterstützern aus der Kunstszene meistbietend versteigern können. "Wir freuen uns sehr über dieses hervorragende Ergebnis, das wir allen Unterstützern und Organisatoren, den Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Kunstkäufern zu verdanken haben", sagte Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, nach der Veranstaltung.
Das höchste Gebot der Auktion entfiel auf eine Bronze-Skulptur des Bildhauers Tony Cragg, die für 145.000 Euro den Besitzer wechselte. Auch andere Kunstwerke erzielten Preise im fünfstelligen Euro-Bereich und ließen so die Erlöse weiter ansteigen. Schirmherrin Elsner rief in ihrer Rede zur Solidarität mit den betroffenen HIV-Infizierten auf. Der Erlös aus der Versteigerung soll HIV-infizierten Männern und Frauen zu Gute kommen, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind, versprachen die Verantwortlichen der Stiftung. Viele Betroffene können ihren Lebensunterhalt nicht mehr alleine bestreiten und leben in den verschiedenen Wohnprojekten, die mit Unterstützung der AIDS-Stiftung realisiert werden konnten. Die Kunstauktionen finden seit einigen Jahren einmal pro Jahr in der Bonner Bundeskunsthalle statt. Lediglich die Kuratoren der Benefiz-Auktion wechseln, hieß es dazu abschließend.
Weitere Informationen zur Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung finden sie auch im Internet unter: www.aids-stiftung.de.


























