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24. 05. 2012
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Britta Heidemann gibt ihren Degen ab


04.04.2011 12:08 von:

Schlagwörter: Köln,Sport- und Olympiamuseum,2011,April,Britta Heidemann,Olympiasiegerin,Degen,

Britta Heidemann hat am heutigen Montagvormittag das Sport- und Olympiamuseum im Kölner Rheinauhafen besucht. Mit im Gepäck hatte sie etwas ausgesprochen Wertvolles, den Olympiadegen aus dem Jahr 2008. Damit schaffte die Wahlkölnerin, die in Köln Regionalwissenschaften China studierte und fließend chinesisch spricht, bei den letzten Olympischen Spielen die Goldmedaille im Einzelwettbewerb. Der Degen, mit dem die Spitzensportlerin das olympische Edelmetall erringen konnte, wird in Zukunft einen würdigen Platz im Foyer des Kölner Museums finden. Britta Heidemann, die bereits ihr Trikot aus dem Jahr 2004 dem Museum überließ, erhält dann eine eigene Vitrine, genau zwischen dem Basketballer Dirk Nowitzki und der deutschen Handball-Nationalmannschaft, die Anfang 2007 in Köln den Weltmeister-Titel erringen konnte. Der Olympiadegen wird dabei das zweite "herausragende Exponat" der Vorzeige-Athletin sein, die im Kölner Sport- und Olympiamuseum bewundert werden kann und darf, so die Verantwortlichen.

"Wir haben mit Britta Heidemann neben der Überlassung auch eine kleine Kooperation beschlossen", teilte Museumsdirektor Frank Dürr am heutigen Montag mit. Konkret wird es dabei um kleinere "Fecht-Events" gehen, zu den die Spitzensportlerin Manager und interessierte Gruppen einladen will. Angedacht sind vorerst drei so genannte "Angebotspakete". Dabei haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie auf einer richtigen "Planche" unter Wettbewerbsbedingungen gegeneinander anzutreten. Heidemann, die inzwischen auch als Unternehmensberaterin ein zweites Standbein aufgebaut hat, garniert diese Veranstaltungen mit Vorträgen über Motivation, Leistung und den Transfer der dafür notwendigen Voraussetzungen von Sport und Arbeitswelt. Diese Module soll es künftig auch im Museum am Rheinauhafen geben. Bis zu 20 Teilnehmer sind denkbar. Das "Fechten" wird dabei elektronisch, sprich unter professionellen Wettbewerbsbedingungen, ablaufen. "Das entspricht den internationalen Normen. Die Gefahr, sich zu verletzen, ist ausgesprochen gering", betonte die Sportlerin, die sich bereits mitten in den Vorbereitungen für London 2012 befindet.

Das Sportgerät selbst ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, wie auch ihr ehemaliger Trainer bestätigt. "Wie das Pferd zum Reiter, muss auch der Degen zum Fechter passen", beschrieb die Olympiasiegerin ihr Verhältnis zum Sportgerät. Ein bisschen Herzblut hängt weiter an der Leihgabe, die nun das Kölner Museum schmücken wird. Kurz bevor sie ihren Olympiadegen aus der Hand gab, bezeichnete sie das Sportgerät als "mein Baby". Nicht nur die Kölner hoffen, dass ihr nächster Degen mindestens ebenso passt wie der im Jahr 2008.







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