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24. 05. 2012
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Come Together Cup 2008 auf den Jahnwiesen


24.01.2009 17:31 von:

Schlagwörter: KÖln,Come-Together-Cup,Jahnwiesen,Schwul,Fußball-Turnier,Benefiz,Prominente

Ganz im Gegenteil:   22052008_ctc2_kl.jpg Wer gegen Mittag an der Jahnwiese vorbeikam, bekam einen Eindruck von diesem eigenen Angaben zufolge größten Benefiz-Fußball-Turnier in Deutschland. Längst gehört die Veranstaltung zu den etablierten Höhepunkten und das keineswegs nur für die schwul-lesbische Szene. Wo es etwas zu feiern gibt, ist der Kölner halt nicht weit. Und für einen guten Zweck ist es auch. Nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung ihr Programm zur Unterstützung der Szene mit Übernahme der Regierungsgeschäfte in Düsseldorf eingestellt hat, ist die Situation der schwul-lesbischen Netzwerke in NRW nicht einfacher geworden, wie Dr. Stefan Jüngst vom Rubicon Köln weiß. Früher hatte der promovierte Diplom-Psychologe die Landeskoordination für die Seniorenarbeit inne. „Das war einmal“, wie Jüngst gegenüber Köln Nachrichten einräumte. Viele lokale Gruppen mussten in der Folge ihre Arbeit einstellen.

Zahlreiche Prominente sorgten für Volksfeststimmung

Traditionell gab es auch in diesem Jahr wieder ein Prominenten-Fußballspiel. Zweimal 15 Minuten kickten zwei Teams (Latente Talente gegen )um den Sieg, mit dabei zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und der Kölner Show-Szene. Zu den bekannten Köpfen gehörten unter anderem Bürgermeistern Elfi Scho-Antwerpes, Bundestagsmitglied Volker Beck von den Grünen, FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite, Schauspieler und Moderator Olli P., Profi-Praktikant Elton, Lindenstraßen-Schauspieler Klaus Niehaus sowie das Schiedsrichter-Gespann Jean Pütz und Schirmherr Jürgen Roters. Nach hartem Kampf und Chancen auf beiden Seiten erkämpften die Teams am Ende ein 3:3-Unentschieden. Im eigentlichen Fußball-Turnier, an dem insgesamt 50 Mannschaften teilnahmen, siegten bei den Frauen die "Schmucken Hennen". Bei den Männern setzten sich im Endspiel die Mannschaft "Filmdose" nach Elfmeterschießen durch.

Seit 2005 ist das Sozialwerk für Lesben und Schwule Veranstalter des Come-Together-Cup in Köln. Der Benefizerlös fließt in die Arbeit der zwei sozialen Einrichtungen des SOZIALWERKs, in das RUBICON (www.rubicon-koeln.de) und das anyway (www.anyway-koeln.de) für die Unterstützung von Lesben und Schwule in schwierigen Lebenssituationen. Im vergangenen Jahr kamen so nach Angaben des Veranstalters rund 15.000 Euro zustande. Auch für dieses Jahr gaben sich die Verantwortlichen zuversichtlich, Erlöse in ähnlicher Höhe zu erzielen. Nach Schätzungen der Veranstalter kamen über den gesamten Tag rund 15.000 bis 16.000 Menschen zum offiziellen Programm. Die Erlöse beliefen sich nach Angaben der Veranstalter auf voraussichtlich über 10.000 Euro. In diesem Jahr finden unter dem gleichen Markennamen "Come Together Cup" noch zwei weitere Fußball-Benefizturniere statt. Am 8. Juni startet die Veranstaltung mit 32 Mannschaften in der Bundeshauptstadt Berlin, am 17. August folgt ein Benefizturnier mit 24 Mannschaften in Essen. Schirmherren beider Kleinfeldturniere sind die Stadtoberhäupter in beiden Städten.

Straftat überschattet die After-Party

Überschattet wurde die Veranstaltung durch eine Straftat am frühen Freitagmorgen. Im Anschluss an die Party, die offiziell bis 22 Uhr dauerte, wurde im benachbarten Playa de Cologne-Beachclub eine junge Frau vergewaltigt. Die 18-Jährige wurde zunächst gegen 2:15 Uhr von einem Mann angesprochen und gegen ihren Willen geküsst. Kurze Zeit später überraschte der Täter die Frau auf der Damentoilette und vergewaltigte sie. Trotz vieler Besucher konnte der ca. 1,70 Meter große Mann unerkannt entkommen. Die Fahndung dauert derweil noch an. Nach Angaben der Zeugin trug der Mann eine grüne Umhängetasche, hatte eine dunkle Hautfarbe und auffällig buschige schwarze Augenbrauen. Hinweise können das Kriminalkommissariat 12 der Kölner Polizei unter: 0221 / 229 - 0 gerichtet werden.

Eindrücke vom friedlichen Treiben der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.







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