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24. 05. 2012
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Deutsche Bank betritt Neuland mit "Corporate Volunteering"


24.01.2009 18:43 von:

Schlagwörter: Köln,Spende,Deutsche Bank,Kreditinstitut,Corporate Volunteering,Mitarbeiter,Neul

Die Deutsche Bank hat mit ihren diesjährigen  MBA-graduates (insgesamt 40) erstmals Neuland in dieser international längst üblichen Form des gesellschaftspolitischen Engagements von Unternehmen betreten. Neben den Teilnehmern der Großbank, die aus allen Teilen der Welt stammen, waren auch Vertreter von Organisationen in Kattowitz (Polen), Klausenburg (Rumänien) und Tel Aviv (Israel) mit dabei. An verschiedenen Orten wollen die Teilnehmer nun gemeinsame Konzepte entwerfen, wie zukünftig Finanzierung, Organisation und das Management verbessert werden kann. Die Probleme, die in den drei Partnerstädten auftreten, sind auch der Kölner Freiwilligenagentur nicht fremd. Knappe personelle und finanzielle Ressourcen zwingen immer wieder zu Beschränkungen. Hier sollen die angehenden Finanzprofis des Frankfurter Geldhauses konkrete Abhilfe schaffen.

Die Kölner Freiwilligenagentur, die u.a. Projekte mit Organisationen in den europäischen Partnerstädten Kölns betreut, erhielt vor einiger Zeit eine entsprechende Anfrage des Finanzinstituts. Wie eine Sprecherin der KFA nun bestätigte, habe man nicht „Nen“ gesagt, als dieses Angebot gemacht wurde. Im Rahmen des zweiwöchigen Seminars steht neben dem gegenseitigen Kennenlernen ein intensives Arbeiten an gemeinsamen Marketing-Konzepten auf dem Programm. In einer gemeinsamen Pressekonferenz wollen Vertreter der KFA und der Deutschen Bank am 12. Oktober die Ergebnisse des ersten Workshops dieser Art in Deutschland öffentlich vorstellen.

Bürgermeisterin Spizig, die die Teilnehmer heute im historischen Senatssaal des Rathauses zu einem Empfang einlud, zeigte sich beeindruckt von dem Anliegen der Großbank. „Unternehmen, die nur Profite machen wollen, stehen am Ende nicht gut da. Gemeinnütziges Engagement von Unternehmen wird von der Gesellschaft honoriert und führt letztlich für die Beteiligten zu einem Imagegewinn und kann dadurch die Wettbewerbsposition des Unternehmens stärken“, führte Spizig aus. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen – dieses Problem tritt nicht nur in Köln auf – „scheint die Wirtschaft mächtiger geworden zu sein als die politischen Akteure“, räumte die Bürgermeisterin ein. Umso wichtiger sei es daher, dass Unternehmen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst werden und Gutes tun wollen, so Spizig weiter.

Der Zeitplan des Workshops ist recht eng gesteckt, für die vielen Sehenswürdigkeiten Kölns bleibt den internationalen Gästen wenig Zeit. Täglich von 9 bis 18 Uhr wird bis zum kommenden Wochenende an Konzepten zur Organisation und Finanzierung der drei beteiligten Partnerorganisationen gearbeitet. Während die Repräsentanten der drei Partnerorganisationen aus Rumänien, Polen und Israel am Wochenende wieder abreisen, arbeiten die künftigen Finanzexperten der Bank weiter. Nach einer Telefonkonferenz am kommenden Dienstag (10.10.2006) steht die öffentliche Präsentation der Ergebnisse zwei Tage später auf dem Programm. Auch die KFA hofft, durch die Kooperation neue Impulse für ihre eigene Arbeit zu erhalten. „Aufgrund der Besonderheiten aller von uns koordinierten Projekte können wir die Ergebnisse aber nicht ohne Weiteres auf andere Projekte übertragen“, räumte Kerstin Kau von der KFA abschließend ein.







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