24. 05. 2012
Seite drucken
Diakonie Michaelshoven erhält 15.000 Euro für Sinnesgarten
Alt und Jung verträgt sich nicht. Dieses gängige Klischee will die Diakonie Michaelshoven im Kölner Süden gerne widerlegen. Am Standort Wesseling soll ein solcher Ort der Begegnung und des Dialogs der Generationen schon bald Wirklichkeit werden. Während das Präses-Held-Haus bereits seit Anfang dieses Monats bezugsfertig ist und sich langsam mit Leben füllt, muss am gemeinsamen Außengelände noch gearbeitet werden. Trotz derzeit reichlich Frost hoffen die Verantwortlichen, dass die notwendigen Arbeiten bereits Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein werden. "Es wird ein Treffpunkt für den ungezwungenen Austausch zwischen kindlicher Lebendigkeit und reifer Lebenserfahrung, von dem alle profitieren", verspricht Dr. Michael Ziegler, kaufmännischer Vorstand des Betreibers. Genau für diesen Zweck hat der Kölner Versicherungskonzern Generali Deutschland sowie die Investmenttochter Generali Invest einen Betrag von 15.000 Euro gespendet. Die Erlöse musste quasi mit vereinten Kräften herbeigelaufen werden. Einige Teams kamen auf Werte von mehreren Tausend Kilometern, wie der Veranstalter abschließend mitteilte.
Nach Angaben einer Sprecherin sind die Betonierarbeiten für den umgestalteten und durch einen Zaun geschützten Bereich bereits weit fortgeschritten. Das ist auch gut so, denn bei der derzeitigen Witterung dürfte das Arbeiten mit Beton etwas problematisch werden, wie Verkehrsexperten immer wieder betonten. "Wir haben uns dazu entschieden, die Spende an die Diakonie Michaelshoven zu leiten, da wir von dem generationenübergreifenden Projekt im Präses-Held-Haus überzeugt waren", bestätigte der Vorstand der Kölner Versicherungsgruppe", erklärte Dr. Christoph Schmallenbach, Vorstandsmitglied der Generali Deutschland Holding AG weiter. Der Sinnesgarten wird dabei so etwas wie ein Scharnier zwischen den Kita-Besuchern und den Seniorinnen und Senioren der Einrichtung. In dem "Sinnesgarten" soll so etwas entstehen wie ein gemeinamer Begegnungs- und Bewegungsraum für Kinder und ältere Menschen. Denn direkt zur anderen Seite des Grundstücks hin befindet sich die Kindertagesstätte "Apfelbaum", die ebenfalls von der Diakonie Michaelshoven gemanagt wird.
Daten und Fakten
Im Seniorenzentrum in Wesseling gibt es ab sofort 80 stationäre Betten sowie 14 weitere Plätze in der so genannten ambulanten "Tagespflege", Betreiber ist auch hier die Diakonie in Michaelshoven. Die angrenzende Kindertagsstätte existiert schon ein wenig länger. Mit der Neugestaltung des Raumes hinter den beiden beieinander liegenden Gebäuden soll nun der Freiraum für ein wahrhaft generationenübergreifendes Ensemble geschaffen werden, damit beide Gruppen auch zwangsläufig und fast beiläufig Kenntnis des jeweils anderen zueinander finden. Ideen gibt es bereits jede Menge, wie man durch Veranstaltungen zusätzlich Menschen an den Standort lockt. Der Scheck kam im Rahmen eines Geh-Wettbewerbs zustande. An insgesamt 60 Tagen starteten die Teilnehmer mit einem Schrittzähler bewaffnet ihre Wanderschaft von und zur Arbeit Jeder gelaufene Kilometer wurde vom Sponsor mit einer Spende in Höhe von 0,10 Euro belohnt. Am vorletzten Tag gab es dann noch einmal den großen Abschlusswettbewerb, an dem weitere 768 Euro an Spenden quasi in letzter Minute hinzu kamen, so die Pressteller weiter.


























