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24. 05. 2012
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Divertissementchen sang für Förderverein


02.02.2009 21:44 von:

Schlagwörter: Köln,Förderverein,Defibrilator,Sparkasse,Flughafen,Rathaus,Herzzentrum,Initiativ

Es war wie immer eine ausverkaufte Vorstellung. Am vergangenen Donnerstag fand in der Kölner Oper eine der ausverkauften Vorstellungen der "Cäcilia Wolkenburg statt, die traditionell der Guten Sache gewidmet sind. Mit ihrem aktuellen Bühnenstück zum Kölschen Klüngel und der (fiktiven) Umgestaltung des Kölner Opernquartiers riefen die Akteure des Kölner Männer-Gesang-Vereins (KMGV) Begeisterung hervor, schließlich hat der sprichwörtliche "Kölsche Klüngel" weit über die Grenzen der Domstadt hinaus zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Und dass das Opernquartier mit dem benachbarten Schauspielhaus tatsächlich in den kommenden Jahren komplett neugestaltet werden soll, machte die in diesem Jahr gewählte Thematik umso aktueller.

54.000 Euro für die Gute Sache

In seiner Vorstellung sammelte der KMGV dann das Geld für die Gute Sache. Das ist seit inzwischen elf Jahren Tradition und war auch in diesem Jahr nicht anders. Nutznießer war auch in diesem Jahr wieder der Förderkreis Herzzentrum Köln e.V., der das Geld für sein Dauerprojekt "defiKöln" einsetzen will. Exakt 54.076,50 Euro kamen an diesem Abend zusammen und sollen die Ausrüstung von öffentlich zugänglichen Räumen mitfinanzieren. Seit Jahresbeginn befinden sich unter anderem in 87 videoüberwachten Vorräumen der Sparkasse KölnBonn und am Köln-Bonner Flughafen Defibrilatoren. Mit einer Schnelleinweisung ausgestattet sollen die handlichen Geräte bei akuten Herzanfällen schnelle Hilfe leisten und somit die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes überbrücken. Weitere Defibrilatoren sollen in den kommenden Wochen im Historischen Rathaus der Stadt sowie den Foyers der Unikliniken installiert werden.

Der Förderverein des Herzzentrums verfolgt seit Jahren das Ziel, über ganz Köln ein Netz von Ersthilfe-Punkten aufzubauen. Hintergrund dieser Maßnahme ist die medizinische Tatsache, dass Herzpatienten im Notfall schnell behandelt werden müssen. Statt der üblichen und althergebrachten Herzmassage sind Defibrilatoren wesentliche effizienter. Dank einer entsprechenden Gebrauchsanweisung sind die Geräte überdies heute auch von Laien bedienbar. Drei bis fünf Minuten Herzstillstand führen in der Regel zu irreversiblen Schäden, die Defibrilatoren sollen dank der dezentralen Verfügbarkeit eine schnelle Ersthilfe gewährleisten. Dieses Netz soll dabei in den kommenden Jahren schrittweise über die Gesamtstadt ausgebaut werden. Auch die Mitarbeiter der entsprechenden Einrichtungen, in denen die Geräte installiert werden, sollen nach und nach geschult werden, hieß es dazu weiter.

Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative des Kölner Infarkt Modells (KIM), der Stadt Köln, dem Kölner Rettungsdienst, den Firmen Sparkasse KölnBonn, NetCologne und Schiller Medizintechnik GmbH sowie des Fördervereins Herzzentrum Köln e.V.. Neben der geschlossenen Veranstaltung des Divertissementchen gab es auch einig Großsponsoren, denen der Förderverein abschließend seinen Dank ausdrückt.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet unter: www.defikoeln.de.







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