24. 05. 2012
Seite drucken
Französischer Finanzdienstleister spendet für Therapieplätze
Innerhalb von nur wenigen Tagen erhielt der Kinderschutzbund Köln eine zweite Großspende. Wie die gemeinnützige Organisation am gestrigen Montag berichtete, hat der französische Finanzdienstleister BNP Paribas Lease Group einen Scheck über 3600 Euro an die Verantwortlichen des Kölner Kinderschutzbundes überreicht. Statt Geschenke an ihre Kunden zu verteilen, hatte sich das Unternehmen dazu entschlossen, die freigewordenen Beträge lieber an die Hilfsorganisation zu spenden. Einen konkreten Verwendungszweck gibt es bereits. Das Geld soll für dringend benötigte Therapieplätze ausgegeben werden. Der Kinderschutzbund bietet unter anderem ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Kinder an, die zuvor traumatische Erfahrungen machen mussten. Nach Aussagen des Kinderschutzbundes reichen die derzeit vorhandenen Kapazitäten bei weitem nicht aus, hieß es dazu weiter.
"Wir begleiten bereits seit einiger Zeit die Arbeit des Kinderschutzbundes in den unterschiedlichsten Projekten und sind beeindruckt von der Professionalität mit der dort zum Wohle insbesondere benachteiligter Kinder gearbeitet wird", begründet Rudolf Bünten, Mitglied der Geschäftsleitung, die Wahl. "Wir freuen uns besonders, dass sich die BNP Paribas nun schon zum dritten Mal für den Kinderschutzbund Köln engagiert. Viele Kinder, die Gewalt erfahren haben, benötigen dringend kindertherapeutische Unterstützung. Dank der Spende werden wir zwei misshandelten Kindern diese Hilfe für ein ganzes Jahr geben können," so Geschäftsführerin Barbara Zaabe bei der gestrigen Scheckübergabe. In den Vorjahren war das Kinder- und Jugendtelefon und eine Kindermusikgruppe von BNP Paribas unterstützt worden.


























