24. 05. 2012
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Jecke Höhner erstmals in Kölner Opernpassage
Angelika Rüttgers, die Frau des amtierenden Ministerpräsidenten Jürgen
Rüttgers, kam extra in die Kölner Innenstadt, um die erste große
Werbeaktion der Initiatoren in diesem Jahr tatkräftig zu unterstützen.
"Sie sehen ein jeckes Huhn vor sich", räumte die Schirmherrin in ihrer
kurzen Rede ein. Auch Vertreterinnen und
Vertreter der Sponsoren, Sparda-Bank West eG sowie des Generalsponsors
SBK Senioren- und Behindertenzentren Köln gGmbH kamen. Ziel des
Happenings
mit im laufenden Besucherverkehr der Opernpassagen war es, mit einer
Ausstellung von einigen Exponaten Aufmerksamkeit für die Aktion zu
erzeugen, wie eine der Erfinderinnen der Hühnerfigur „Schantall“
Bertamaria Reetz erklärte. Die im Jahr 2006 gestartete Aktion, bei der
Rohlinge in unterschiedlichen Größen und festgesetzten Preisen von
interessierten Unternehmen, Einzelpersonen oder Organisation bemalt und
gestaltet werden können, hat schon jetzt große Verbreitung gefunden.
Nach derzeitigem Stand befinden sich rund 1600
Figuren im Umlauf, der überwiegende Teil werde in Köln ausgestellt bzw.
von Privatpersonen oder Unternehmen gehalten.
Gute Preise für eine gute Sache
Obwohl in den ersten 18 Monaten seit Start der Aktion bereits Hühner
mit einem Gesamterlös in Höhe von rund 54.000 Euro erfolgreich
versteigert werden konnten, gebe es unverändert hohen Bedarf an
individuell gestaltete Schantall-Hühner. Einer der Unterstützer und
Kooperationspartner, die städtische SBK, unterstützt das Projekt nach
Leibeskräften. So wird ein nicht unerheblicher Teil der „Jecken Hühner“
von behinderten Menschen in der hauseigenen Werkstätte bemalt und
gestaltet, wie SBK-Geschäftsführer Otto B. Ludorff erklärte. „Wir
kommen mit der Produktion kaum nach“, berichtete SBK-Chef Ludorff
weiter. Erfreut über die Aktion und ihren Verlauf äußerte auch die
First Lady in Nordrhein-Westfalen, Angelika Rüttgers. „Das verrückteste
Huhn steht vor ihnen“, begrüßte die Frau des NRW-Ministerpräsident
etwas scherzhaft. Sie erfreute sich vor allem an der hohen Zahl an
unterschiedlichen Motiven. „Die sind so individuell wie die Menschen,
die sie gemalt und gestaltet haben“, so die Rüttgers-Gattin weiter.
Initiatorin Reetz rührte unterdessen schon auf der Veranstaltung selbst
die Werbetrommel. „Noch vor der großen Jahresveranstaltung am 26.
November 2008 haben wir weitere große Events vor, zum Beispiel im
Karnevalsmuseum und den Kalk Arcaden. Auch auf Straßenfesten wollen wir
in diesem Jahr Präsenz zeigen“, erklärte Reetz weiter. Schließlich
werden die Erlöse für wohltätige Zwecke eingesetzt, je nach Aktion kann
das variieren. Waren das bislang eher Kinderhilfsprojekte, wird der
Erlös der gestrigen Veranstaltung an die SBK zurückfließen, wie
Initiatorin Beetz vor Publikum verkündete. Die Opernpassagen selbst und
der zweite Sponsor, die Sparda-Bank West erwarben zu dieser
Veranstaltung jeweils fünf "Höhner" und sorgten damit für einen
ordentlichen Spendenerlös.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.jeckehoehner.de .


























