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1. 10. 2014
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Karsten Cullmann eröffnet Bolzplatztraining in Köln-Ehrenfeld


24.01.2009 17:53 von:

Schlagwörter: Spende,KIDSmiling,Bolzplatz,Trainingseinheit,Karsten Cullmann,Köln-Ehrenfeld

Zwar konnte der angekündigte FC-Profi Karsten Cullmann wegen einer Verletzung nicht aktiv am Training teilnehmen. Trotzdem begrüßten ihn die rund 30 anwesenden Kinder aus dem Viertel mit Autogrammwünschen und großen Kinderaugen. Auch die Initiatorin des Projektes „KIDSmiling“ Dr. Sandra Kossmann war schließlich froh, das erste Bolzplatz-Training im laufenden Jahr zu eröffnen. Eine Woche nach dem Ende des diesjährigen Karnevals bietet die Initiative, die bereits im vergangenen Jahr auf fünf Bolzplätzen in anderen Kölner Stadtteilen eröffnen konnte, nun auch auf dem Platz nahe des Ehrenfelder Bezirksrathauses das offene Fußball-Training seinen Betrieb aufnehmen.

BHF-Bank als Sponsor

Aus Anlass der Eröffnung der ersten Trainingseinheit kündigten die Organisatoren gleich einen neuen Sponsor an. Die Kölner Niederlassung der BHF-Bank und Direktor Frank Ebach überreichten den Kindern Trainingsutensilien wie Leibchen, Bälle und anderes, damit das Fußball-Training einen professionellen Anspruch erhält. Ebach überreichte das Geschenk im Namen seiner Mitarbeiter, die einen Teil ihres für Weihnachtsgeschenke vorgesehenen Etats den Kindern in Ehrenfeld zur Verfügung stellte. Bürgermeister Josef Müller, der die Beteiligten im Namen der Stadtverwaltung begrüßte, hielt denn auch nur eine kurze Rede, damit die fußballbegeisterten Kinder sofort mit dem zweiköpfigen Trainerteam loslegen konnten.

Als Rahmenprogramm standen, auch das ist inzwischen eingespielte Tradition, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Kinderinteressen der Stadt Köln mit ihrem Spielebus „Juppinchen“ bereit, um auch Fußballuninteressierten ein interessantes Rahmenprogramm zu bieten. Sogar für das leibliche Wohl war gesorgt. Frisches Obst sollte die jungen Gäste der Eröffnungsfeier bei ihrem anstrengenden Treiben stärken. Für die nächsten zwölf Monate sind die Kosten des Projekts, insbesondere die Honorare für die beiden Fußball-Trainer, gesichert. „Unser Projekt wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs bis 18 Jahren, die keinerlei Anbindung an Vereine und Institutionen haben und die vorwiegend in sozial belasteten Wohngebieten aufwachsen“, erläuterte Initiatorin Kossmann ihr Konzept. In Lindweiler, Mülheim, Rondorf und Vingst gibt es bereits offene Fußball-Trainings auf öffentlichen Bolzplätzen. Mit dem Beginn der Trainingseinheiten in Ehrenfeld ist das auf zehn Standorte ausgelegte Projekt somit auf halbem Wege angekommen. Wie schon zuvor, wurde auch in Ehrenfeld das Projekt von den jungen Nachwuchskickern (darunter auch fast zehn Mädchen) begeistert angenommen, freute sich nicht nur die Iniatorin des Projekts.








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