24. 05. 2012
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Karsten Cullmann eröffnet Bolzplatztraining in Köln-Ehrenfeld
Zwar konnte der angekündigte FC-Profi Karsten Cullmann wegen einer
Verletzung nicht aktiv am Training teilnehmen. Trotzdem begrüßten ihn
die rund 30 anwesenden Kinder aus dem Viertel mit Autogrammwünschen und
großen Kinderaugen. Auch die Initiatorin des Projektes „KIDSmiling“ Dr.
Sandra Kossmann war schließlich froh, das erste Bolzplatz-Training im
laufenden Jahr zu eröffnen. Eine Woche nach dem Ende des diesjährigen
Karnevals bietet die Initiative, die bereits im vergangenen Jahr auf
fünf Bolzplätzen in anderen Kölner Stadtteilen eröffnen konnte, nun
auch auf dem Platz nahe des Ehrenfelder Bezirksrathauses das offene
Fußball-Training seinen Betrieb aufnehmen.
BHF-Bank als Sponsor
Aus Anlass der Eröffnung der ersten Trainingseinheit kündigten die
Organisatoren gleich einen neuen Sponsor an. Die Kölner Niederlassung
der BHF-Bank und Direktor Frank Ebach überreichten den Kindern
Trainingsutensilien wie Leibchen, Bälle und anderes, damit das
Fußball-Training einen professionellen Anspruch erhält. Ebach
überreichte das Geschenk im Namen seiner Mitarbeiter, die einen Teil
ihres für Weihnachtsgeschenke vorgesehenen Etats den Kindern in
Ehrenfeld zur Verfügung stellte. Bürgermeister Josef Müller, der die
Beteiligten im Namen der Stadtverwaltung begrüßte, hielt denn auch nur
eine kurze Rede, damit die fußballbegeisterten Kinder sofort mit dem
zweiköpfigen Trainerteam loslegen konnten.
Als Rahmenprogramm standen, auch das ist inzwischen eingespielte
Tradition, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für
Kinderinteressen der Stadt Köln mit ihrem Spielebus „Juppinchen“
bereit, um auch Fußballuninteressierten ein interessantes
Rahmenprogramm zu bieten. Sogar für das leibliche Wohl war gesorgt.
Frisches Obst sollte die jungen Gäste der Eröffnungsfeier bei ihrem
anstrengenden Treiben stärken. Für die nächsten zwölf Monate sind die
Kosten des Projekts, insbesondere die Honorare für die beiden
Fußball-Trainer, gesichert. „Unser Projekt wendet sich an Kinder und
Jugendliche zwischen sechs bis 18 Jahren, die keinerlei Anbindung an
Vereine und Institutionen haben und die vorwiegend in sozial belasteten
Wohngebieten aufwachsen“, erläuterte Initiatorin Kossmann ihr Konzept.
In Lindweiler, Mülheim, Rondorf und Vingst gibt es bereits offene
Fußball-Trainings auf öffentlichen Bolzplätzen. Mit dem Beginn der
Trainingseinheiten in Ehrenfeld ist das auf zehn Standorte ausgelegte
Projekt somit auf halbem Wege angekommen. Wie schon zuvor, wurde auch
in Ehrenfeld das Projekt von den jungen Nachwuchskickern (darunter auch
fast zehn Mädchen) begeistert angenommen, freute sich nicht nur die
Iniatorin des Projekts.


























