24. 05. 2012
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Köln: Benefiz-Veranstaltung in Kölner Oper bringt rund 58.000 Euro Spenden ein
Seit nunmehr zehn Jahren ist eine der insgesamt knapp 30
Veranstaltungen der Sängertruppe („Divertissmentchen“) für die gute
Sache reserviert. Das Spendenaufkommen in diesem Jahr betrug dabei rund
58.000 Euro, wie der Schatzmeister des Vereins Winfried Helmes
gegenüber Köln Nachrichten bestätigte. Die Aufführung vor der mit 1313
Gästen restlos ausverkauften Kölner Oper, in der das Ensemble seine
aktuelle Persiflage „Ne Kölsche Edelmann“ nach einer literarischen
Vorlage von Molière („Der Bürger als Edelmann“) zum Besten gab, wurde
mit zehnminütigen stehenden Ovationen verabschiedet. Die Aufführungen
laufen noch bis zum Ende des Kölner Karnevals im Kölner Opernhaus.
Spenden zugunsten des „deproKöln“ – Defibrillatoren Projekt Köln
Nutznießer und Empfänger der Spendengelder der gestrigen Veranstaltung
ist das neue Projekt des Kölner Herzzentrums für eine flächendeckende
Versorgung von Defibrillationsgeräten im öffentlichen Raum, wie Helmes
erläuterte. Zwar gibt es bereits vereinzelt ähnliche Projekte. Doch der
Ansatz in der Domstadt ist in seinem Ausmaß bundes- wenn nicht
europaweit einmalig, wie Helmes weiter betonte. In den insgesamt 87
Filialen der Sparkasse KölnBonn sollen schon ab Ende dieses Jahres
flächendeckend mobile Defibrillationsgeräte installiert sein, die über
Funk mit den zuständigen Notrufzentralen verbunden sind. Derzeit
arbeitet der Kölner Telekommunikationsdienstleister NetCologne an einer
entsprechenden Übertragungstechnik. Die Gesamtkosten liegen nach
Angaben des Fördervereins bei rund 250.000 Euro.
Zur medizinischen Erstversorgung von Infarktpatienten können auch
Nicht-Mediziner mit einem solchen Gerät zukünftig Leben retten,
versprechen die Initiatoren. Die Geräte des Medizingeräte-Hersteller
Schiller Medizintechnik GmbH besitzen ein Lernprogramm, mit dem über
Display die einzelnen Bedienungsschritte veranschaulicht werden. Sobald
die fest in den Service-Centern der Sparkassenfilialen installierten
aus ihrer Halterung entnommen werden, sendet das Gerät einen
automatischen Notruf ab. Mit den dezentralen Medizingeräten soll die
kritische Zeitphase zwischen Infarkt und dem Einsatz eines
Herzkatheders entsprechend den ehrgeizigen Vorgaben des Kölner
Infarktmodells auf unter 60 Minuten reduziert werden.
Zur Finanzierung der Maßnahme bittet der Verein der Freunde und
Förderer des Herzzentrums an der Universität zu Köln e.V. die
Bürgerinnen und Bürger um weitere finanzielle Unterstützung. Ihren
Beitrag zu diesem Modellprjekt zahlen Sie bitte auf das Spendenkonto
der Sparkasse KölnBonn (BLZ: 37050198, Kontonummer: 38382974) unter
Angabe des Verwendungszwecks „deproKöln“. Die Spenden werden
zweckgebunden eingesetzt, die Spende kann von der Steuer abgesetzt
werden.
Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Internetseite des Projekts unter: www.deproKÖLN.de.


























