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24. 05. 2012
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Köln: "IG Päd" ruft zu Spenden für Reiterdenkmal am Heumarkt auf


24.01.2009 18:04 von:

Schlagwörter: Köln,Heumarkt,Spendenaufruf,Interessengemeinschaft,Päd,Reiterdenkmal,Sanierung

Am gestrigen Dienstag trafen sich Kölns Stadtoberhaupt, die Stadtkonservatorin Dr. Renate Kaymer sowie weitere Mitbegründer der neu gegründeten Interessengemeinschaft „IG Päd“ am Sockel des Denkmals, um an spendenbereite Mitbürgerinnen und Mitbürger zu appellieren. Gleich drei Konten habe man eingerichtet, erklärten Schramma und Kaymer. „Dies ist ein trauriger Tatbestand. Wir rufen zur tatkräftigen Unterstützung auf, damit das Denkmal wieder an seinen alten Platz kommt“, erklärte Kaymer beim eilig einberufenen Pressetermin am gestrigen Nachmittag.
  
Restaurierung in zwei Stufen / Bürgerengagement gefragt

Damit möglichst bald etwas Sichtbares herauskommt, haben sich Kaymer und Schramma darauf verständigt, in zwei Stufen vorzugehen. Für den „ersten Bauabschnitt“ benötige man nach vorläufigen Schätzungen rund 200.000 Euro, die Hälfte müsste die Interessengemeinschaft aus privaten Mitteln einsammeln, damit städtische Gelder in gleicher Höhe fließen könnten, erläuterte Köln oberste Denkmalschützerin. Für Manfred Münzel bedeutet diese Konstellation eine Fortsetzung der guten alten Tradition Kölschen Bürgerbewusstseins. „Das Denkmal ist nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Einsatz der Bürger an seinen Platz gekommen“, erklärte Münzel. Der Kölner Verkehrsverein habe nun erneut die Gelegenheit ergriffen, „obwohl wir eigentlich die Nase voll haben“, so die deutlichen Worte Münzels. Noch deutlicher drückte es der Vorsitzende des Haus- und Grundbesitzervereins in Köln Hanns Schäfer aus: „Das ist eine Schweinerei ohnegleichen. Bei dem Preußenkönig handelt es sich nicht etwa um den so genannten „Kartäschenprinzen“ wie von vielen behauptet, sondern um einen Mann, der sich im Preußen des 19. Jahrhundert selbst für den Erhalt der mittelalterlichen Stadttore eingesetzt habe. Ohne ihn gäbe es sie heute nicht mehr“, führte Schäfer aus.

Auch der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Stadtrat Ulrich Wackerhagen setzt sich für die Restaurierung und die Wiederkehr des Denkmals ein. Die anwesenden Unterstützer nannten die Ratsentscheidung, eigentlich für die Denkmalsanierung vorgesehenen Gelder in andere Projekte (Ratshausturmfiguren) umzulenken „ein Fiasko“. Die Entscheidung, keinen Verein gründen zu wollen, begründete Initiator Schramma mit dem deutschen Vereinsrecht. „So viel Zeit haben wir nicht. Mein Wunsch wäre, wenn wir in einem Jahr das Denkmal wieder an seinem alten Platz haben“, erklärte Schramma abschließend. Trotz einer Einzelspende in Höhe von 42.000 Euro sowie weiteren 3000 Euro, die zwischenzeitlich akquiriert werden konnten, muss aber noch einiges an Spendengeldern eingesammelt werden, damit wenigstens die erste Stufe der Denkmalsanierung erfolgen kann. Die Gesamtkosten für eine Komplettsanierung belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Hälfte davon, so sieht es eine Ratsentscheidung aus diesem Frühjahr vor, müssen durch private Spender erbracht werden. Schramma ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und hofft auf eine spendenreiche Vorweihnachtszeit. „Es gibt noch einige Weihnachtsfeiern“ begründet das Stadtoberhaupt seinen Optimismus.

Die Interessengemeinschaft hat drei Spendekonten zur Rettung des Reiterdenkmals eingerichtet. Auf folgenden Konten können Unterstützer ihren Beitrag einzahlen.

Sparkasse KölnBonn (BLZ: 37050198) Kontonummer 22 22 22 10, Buchungsstelle: 9709.222.4301.3, Kreissparkasse Köln (BLZ: 37050299), Kontonummer: 319144, gleiche Buchungsstelle sowie auf dem Konto des Kölner Verkehrsvereins bei der Kölner Bank (BLZ: 37160087), Kontonummer: 24630030.

Die Initiatoren bitten darum, bei entsprechenden Überweisungen das Stichwort „Spenden Reiterdenkmal in der Betreffzeile einzutragen.







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