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24. 05. 2012
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Kölner Bürgerstiftung eröffnet neuen Bücherschrank


12.01.2011 15:18 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Weiß,Bücherschrank,Eselsohr,2010,Karl Klipper,Grundschule,Dorfgemeinsc

Die Kölner Bürgerstiftung engagiert sich unter anderem in der Unterstützung der Lesekompetenzen des Nachwuchses in Köln. Nahe der städtischen Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsgrundschule wurde der neue "Eselsohr"-Bücherschrank bereits am Wochenende vor Weihnachten von den Beteiligten vor Ort feierlich eingeweiht. Neben dem Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Paul, waren auch Bezirksbürgermeister Eberhard Petschel sowie Ratsherr Karl Klipper. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kölner Stadtrat hatte anlässlich seines 65. Geburtstages auf Geschenke verzichtet. Stattdessen startete der Kommunalpolitiker einen Aufruf zur Spende. Rund 5000 Euro kamen so zusammen. Hinzu kamen weitere Spenden des Fördervereins und der Dorfgemeinschaft Weiß, wie die Bürgerstiftung weiter ausführte.

Dass der Bücherschrank tatsächlich aufgestellt werden kann, zog jedoch noch weitere Maßnahmen nach sicht. So musste die Bürgerstiftung auf Vermittlung des Ratspolitiker eine Aufstellungsvereinbarung mit dem Schulverwaltungsamt. Die Wartung und Pflege des Bücherschrank bleibt jedoch weiter in der Verantwortung der Bürgerstiftung, hieß es dazu weiter. Eigener Aussage zufolge soll mit dem Eselsohr-Projekt die Lesekultur in der Domstadt befördert werden. Auch in diesem Jahr sollen an den verschiedenen Standorten der Bücherschränke (unter anderem auch im IKEA-Haus in Köln-Ossendorf) wieder zahlreiche Veranstaltungen und Lesungen stattfinden, versprechen die Initiatoren.

Einfaches Prinzip

Das Prinzip der "Eselsohr"-Bücherschränke ist dabei dem einer Tauschbörse nicht unähnlich. Wer seine Bücher ausgelesen hat, kann sie in den Bücherschrank stellen und so anderen Lesefreunden zur Verfügung stellen. Damit werden diejenigen angesprochen, die etwas Neues lesen wollen und dafür nicht direkt in den Buchhandel gehen wollen. Nach Aussage der Bürgerstiftung wurde der Bücherschrank bereits kurz nach seiner Aufstellung von Eltern und Kindern des Viertels hervorragend angenommen. Die Sorge vor Vandalismus besteht zwar weiterhin, erwies sich jedoch bislang als unbegründet. Wie schon beim ersten Bücherschrank im GoltsteinForum greift die soziale Kontrolle durch die Lesebegeisterten. Auch im Kölner Süden werfen so die Unterstützer des Bücherschranks gerne ein Auge auf das Objekt, berichten die Verantwortlichen abschließend.







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