24. 05. 2012
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Kölner Familienunternehmen spendet Minivan
Das Kölner Zentrum für Frühbehandlung hat eine großzügige Spende erhalten. Anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums hatte das Kölner Familienunternehmen Leihhäuser Kemp einen Minivan gespendet. In diesen Tagen fand die feierliche Übergabe des neuen Gefährts statt. Damit sollen zukünftig Kinder zur Frühbehandlung in die Behandlungsstelle nach Köln-Meschenich gebracht werden, gaben die Spendenempfänger am heutigen Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt.
Die Sachspende an das Zentrum kam vor dem Hintergrund des runden Firmenjubiläums der Leihhäuser Kemp zustande. Der neue Minivan wird in der großen Variante mit Platz für sieben Personen ausgeliefert und ist nach Ansicht der neuen Besitzer schon alleine durch seine feuerrote Lackierung ein "Hingucker". Der Wagen soll aber vor allem die Beförderung der jungen Kunden im Frühförderzentrum sicherstellen. "Das erleichtert die Planung der Fahrten ungemein, weil wir nun mehrere Kinder gleichzeitig fahren können", beschreibt Dagmar Wiegels, die Leiteirn der Behandlungsstelle. "Der Zeitpunkt konnte nicht günstiger sein. Einige unserer Fahrzeuge sind in die Jahre gekommen und müssen dringend ersetzt werden", ergänzte Geschäftsführerin Karin Grevelhörster.
Mehr als die Hälfte der derzeit rund 55 Kinder, die in Köln-Meschenich in Behandlung sind, müssen mit dem Fahrzeug zur Einrichtung gebracht werden. Der Fahrdienst ist da oft die einzige Chance, überhaupt zur Betreuung zu gelangen. Aber die regelmäßige Teilnahme ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Frühförderung tatsächlich auch positiven Einfluss auf die Entwicklung der Vorschulkinder nimmt. Kinder mit Behinderungen, aber auch mit so genannten Entwicklungsauffälligkeiten werden hier behandelt und betreut. Die so genannte "Komplexleistung" ist eine Kombination heilpädagogisch-psychologischer mit kinderärztlichen und medizinisch therapeutischen Maßnahmen. Das Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung hat insgesamt acht Behandlungsstellen im Kölner Stadtgebiet mit 1000 Therapieplätzen. Für Firmeninhaber Günter Kemp stand es außer Frage, dass er sich anlässlich des runden Geburtstages seines Unternehmens auch für soziale Dinge einsetzen wollte. Bevor er jedoch die geplante Spendensumme auf viele Einrichtungen verteilt, wollte er lieber konzentrieren. Dass ich mich sozial engagieren wollte, war mir schnell klar. Aber ich wollte meine Spenden nicht streuen, sondern gezielt für eine gute Sache einsetzen", betonte der Kölner Familienunternehmer abschießend.


























