24. 05. 2012
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Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse fördert Kulturprojekt mit 194.500 Euro
Die mit einem Stiftungskapital von 5,2 Millionen ausgestattete
Kulturstiftung wird mit insgesamt 194.500 Euro sechs Einrichtungen in
Köln unterstützt. Größter Nutznießer der nächstjährigen Förderperiode
ist nach Angaben der Kulturstiftung das Kölnische Stadtmuseum mit einer
Fördersumme von insgesamt 50.500 Euro. Größter Einzelposten ist dabei
ein Zuschuss in Höhe von 25.500 Euro für eine mehrbändige Köln-Chronik,
in der die Stadtgeschichte der Domstadt wissenschaftlich aufbereitet
und anschließend als Band veröffentlicht wird.
Zwei Bände – „römische
Stadtgeschichte“ und die „Franzosenzeit“ – sind bereits erschienen.
Insgesamt flossen bereits mehr als 350.000 Euro in dieses Projekt, die
Gelder wurden über Jahre angespart, hieß es dazu weiter. Daneben will
das städtische Museum eine neue „Touch-Screen-Anlage“ im
Eingangsbereich, neue Kunstwerke für die Sammlungen des Museums sowie
eine multimediale Darstellung der Domstadt zum Ende des zweiten
Weltkriegs mit den Fördergeldern unterstützen.
Weitere Museen und der Kölner Zoo auf der Empfängerliste
Vier weitere städtische Museen befinden sich in diesem Jahr auf der
Liste der Empfänger. So erhält das Museum Schnütgen 30.000, das
Rautenstrauch-Joest-Museum 25.000 Euro. Die Gelder fließen dabei in
bereits laufende Projekte, die mit der Unterstützung der Stiftung nun
auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden können. Während das
Schnütgen-Museum die Fördergelder für die Ausstellung „Rheinische
Glasmalerei“ einsetzen will, stehen beim Völkerkundemuseum
Rautenstrauch-Joest die Aufarbeitung eines Reisspeichers für den
bevorstehenden Umzug des Museums in den Neubau am Neumarkt an. Zudem
muss die Museumsleitung noch die zweite Rate für eine afrikanische
Totenmaske überweisen, hierfür werden im kommenden Jahr weitere 7000
Euro fällig.
Als weitere Fördergeldempfänger stehen das Römisch-Germanische Museum
(34.000 Euro), das Hänneschen-Museum (20.000 Euro) sowie der Kölner Zoo
(35.000 Euro). Während die Fördergelder bei den Museen bereits fest
verplant sind, wird über die Verwendung des Großteils der Fördergelder
beim Zoo noch beraten. Hier steht bislang lediglich eine 5000 Euro
teure für das Aquarium einer Seespinne fest. Beide Seiten – Zoo und
Kulturstiftung – wollen bei der weiteren Planung zum Einsatz der Gelder
eng zusammenarbeiten, hieß es dazu abschließend.


























