24. 05. 2012
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Kölnerin spendet 99.000 für wohltätige Zwecke
Josef Schumacher hat einen letzten Wunsch. Den hatte die Senioren vor ihrem Tod in ihr Testament aufgenommen und so die Verwendung ihres Geldvermögens in Höhe von 99.184,88 Euro bestimmt. Begünstigter dieser großzügigen Spende ist die Stadt Köln. Allerdings machte die Seniorin der Stadt eine wichtige Auflage: Das Geld sollte zu jeweils der Hälfte für ältere Hilfsbedürftige sowie zur Unterstützung von hilfebedürftigen Jugendlichen verwendet werden. Nach gründlicher Prüfung durch die Stadtverwaltung habe man sich entschlossen, die Erbschaft mehreren Vereinen und Organisationen zugute kommen zu lassen. Sie verteilt sich auf mehrere Träger der freien Wohlfahrtshilfe, die sich schwerpunktmäßig mit Angeboten für Alte und Junge befassen. Am heutigen Montag trafen sich Sozialdezernentin Marlis Bredehorst und ihre Beigeordnetenkollegin Dr. Agnes Klein, zuständig für Jugend und Schule, mit Vertretern der begünstigten Organisationen, um ihnen die Spendenschecks zu überreichen.
"Mit der Aufteilung des fast sechsstelligen Betrages stellt die Stadt Köln sicher, dass vielschichtige Angebote für hilfebedürftige alte Menschen und behinderte Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Damit wird auch die engagierte Arbeit der begünstigten Träger und Vereine gewürdigt", erklärten beide Stadtvorstände in einer gemeinsamen Stellungnahme. Der Kölner Caritasverband erhält mit 13.000 Euro die größte Spende im Seniorenbereich. Das Geld soll für die Pflege von demenzkranken und obdachlosen Seniorinnen und Senioren ausgegeben werden. 12.717,71 Euro gehen den Kölner Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, der in gleich zwei Einrichtungen (Arnold-Overzier-Haus und Theo-Burauen-Haus) hilfebedürftige ältere Menschen betreut. Ebenfalls in der Altenpflege aktiv sind das Deutsche Kreuz, dessen Kreisverband 12.500 Euro erhält. Den Restbetrag in Höhe von 11.374,73 Euro verteilt die Stadtverwaltung an einzelne Seniorinnen und Senioren, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind.
Im Bereich Kinder und Jugend hat der Rollstuhl-Club Köln e.V. (RSC Köln) mit 18.233,78 Euro die größte Einzelspende aller Bedachten erhalten. Es folgt die Jugendeinrichtung "Haus der Offenen Tür Porz e.V, die aus dem Nachlass der Kölnerin einen Anteil in Höhe von 17.803,66 Euro erhalten hat. Während der RSC von dem Geld einen neuen Rosllstuhl anschaffen will, sollen die Gelder für die OZ in Porz in die integrative Kinder- und Jugendarbeit im Stadtviertel investiert werden. Damit sollen unter anderem auch freizeitpädagogische Angebote finanziert werden. Der verbleibende Restbetrag geht an die beiden kinder- und jugendpädagogischen Einrichtungen KIDs und dort an die beiden Wohngruppen "Dino" und "Simba". Während in der Wohngruppe "Dino" ein Rollstuhltransporter angeschafft werden soll, wird mit dem Geld bei der anderen Wohngruppe ein reittherapeutisches Angebot für zwei behinderte Kinder organisiert, hieß es dazu abschließend.


























