24. 05. 2012
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Neue Rampe erhöht Mobilität im Dormagen-Haus
13.000 Euro hat der Einbau des fest im Geländer installierten Transportsystems gekostet, das Geld hatte die Martha-Groll-Stiftung gespendet. In Anwesenheit des Leiters der Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln (SBK) Otto B. Ludorff eröffnete Hanne Cürten (Bild), die Leiterin der Einrichtung, die Rampe in den hauseigenen Garten. Der Einbau des Transportsystems war gar nicht so einfach, gab Cürten zu. So ist der Gebäudekomplex des Dormagen-Hauses denkmalgeschützt und die Veränderungen an der Bausubstanz, selbst an einem unscheinbaren Geländer zum Innenhof, bedürfen der Zustimmung der Denkmalschutzbehörde. Für die insgesamt 36 rollstuhlfahrenden Bewohner des Hauses aber bedeutet der barrierefreie Zugang zum Garten eine deutliche Erhöhung ihrer Mobilität. Zwar müsse noch einiges – vor allem bei der Gestaltung des über 30 Meter langen Gartens – getan werden.
Cürten denkt da an die Einrichtung von Hochbeeten. Doch die Rampe, die bis zu 225 Kilogramm problemlos befördern kann, war schon jetzt Anlass für eine erste Feier bei strahlendem Herbstwetter. Früher bedeutete es eine Menge Arbeit und Schweiß für die Angestellten, den Bewohnern den Zugang zur hauseigenen Grünfläche zu ermöglichen. Nur durch Verlegung von schweren Metallschienen und eine Industrie-Rampe war der Garten erreichbar. Dies hat sich nun wesentlich verbessert. Auf Knopfdruck – die vollelektronische Anlage kann vom Transportierten sogar selbst bedient werden – dauert das Herablassen der an den Rollstuhl gefesselten Menschen nicht ganz eine Minute.


























