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24. 05. 2012
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NRW ist Stifterland


16.04.2009 07:41 von:

Schlagwörter: NRW,Stiftung,Neugründung,Allgemeinwohl,Innenminister,gemeinnützig

Nordrhein-Westfalen ist Stifterland Nummer 1. Das jedenfalls behauptete der nordrhein-westfälische Innenminister Dr. Ingo Wolf (FDP) am gestrigen Mittwoch in Düsseldorf. Grund für seine Annahme ist die gestern bekannt gegebene Zahl an neu gegründeten Stiftungen. Die lang mit 228 im vergangenen Jahr so hoch wie niemals zuvor. Selbst das Rekordergebnis aus dem Vorjahr mit 218 neuen Stiftungen wurde übertroffen, freute sich der Innenminister. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Stiftungen damit sogar verdoppelt. "Stifterinnen und Stifter beweisen damit Solidarität und Gemeinschaftssinn, ein wichtiges Signal für unsere Gesellschaft. Der Staat unterstützt dieses Engagement mit steuerlichen Erleichterungen", erklärte Wolf bei der Präsentation der neuen Zahlen.

In Nordrhein-Westfalen waren damit zum Jahresende insgesamt 3159 Stiftungen amtlich registriert. Das bedeutet in der bundesweiten Statistik den Spitzenplatz. Das Stiftungskapital alleine der neu gegründeten Stiftungen beträgt rund 130 Millionen Euro, zusätzlich kommen noch Immobilien oder Beteiligungen hinzu, verriet Wolf. Die überwiegende Zahl der Stiftungen wurden im vergangenen Jahr von Privatpersonen gegründet. Mehr als 900 solcher wohlhabenden Menschen haben einen nicht unerheblichen Teil ihres Vermögens einer guten Sache zugeführt. Viele hatten sich zudem an den inzwischen 90 Bürgerstiftungen beteiligt. Alleine hier gab es 20 Neugründungen. Damit der Stiftergedanke auch weiterhin praktiziert wird, gibt es bei den Bezirksregierungen spezielle Berater, die den Stiftern mit Rat und Tat zur Seite stehen, betonte der Minister weiter.

Die Themenfelder und Einsatzgebiete der Stiftungen sind so unterschiedlich wie ihre Initiatoren. Den Löwenanteil aller neuen Stiftungen hat einen gemeinnützigen Zweck und dient dem Allgemeinwohl. 218 der insgesamt 228 neuen Stiftungen haben ein solches Stiftungsziel. Der soziale Bereich führt die Liste der häufigsten Stiftungszwecke an, es folgen Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur. Die weiteren Plätzen nehmen Stiftungszwecke wie Umwelt- und Tierschutz, Religion oder Sport ein. Auch vonseiten des Gesetzgebers sieht sich die Landesregierung gut aufgestellt. "Stiftungen sollen einfacher gegründet und wirtschaftlich leichter verwaltet werden", betonte Wolf abschließend. Das schließe den Abbau unnötiger bürokratischer Hürden mit ein, so der FDP-Minister abschließend.

Weitere Informationen zu Stiftungen in Nordrhein-Westfalen finden Sie in der Broschüre des Landesinnenministeriums. Die gibt es zum downloaden auf der Internetseite unter: www.im.nrw.de.







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