Wetter

Webtipps:
Bei der Anzahl an Gesetzten kann ein Ratgeber für Recht Licht ins Dunkel bringen.

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





24. 05. 2012
Seite drucken

RheinEnergie Stiftung Schule/Beruf feiert zehnjähriges Bestehen


24.01.2009 17:29 von:

Schlagwörter: Spenden,RheinEnergie,Vergabrunde,Beruf,Stiftung,Jubiläum,Wallraf-Richartz-Museum

1998 als GEW-Stiftung gestartet, bemüht sich die Stiftung, die inzwischen mit einem Kapital von rund 27 Millionen Euro ausgestattet ist, vor allem um Jugendförderung im weiteren Sinne. Neben der Unterstützung von sozialen Projekte für benachteiligte Kinder mit Schwerpunkt Übergang Schule-Beruf engagiert sich die Stiftung zudem im Bereich der Wissenschaft sowie zugunsten von Hochbegabten. Gerade im letztgenannten Bereich suche man aber nach weiteren Projektträgern, wie der ehemalige RheinEnergie-Vorstandschef Helmut Haumann in seiner Rede betonte. Für Bürgermeisterin Angela Spizig zählt aber vor allem der soziale Aspekt, für den die Stiftung in ihrer bislang noch recht jungen Geschichte bereits rund neun Millionen Euro ausgegeben hat. „Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien muss an vielen verschiedenen Stellen und in vielen Phasen geholfen werden“, wie die Bürgermeisterin der Grünen anhand eigener Erfahrung weiß. „Dieser Konstellation trägt die Stiftung Rechnung“, lobte Spizig weiter. Mit inzwischen 77 sozialen Projekten (47 weitere fielen in den Bereich Wissenschaftsförderung) habe man mehreren Hundert Jugendlichen in Köln die Chance gegeben, eine individuelle Förderung zu erfahren.

Stiftung als Selbstverständnis eines kommunalen Versorgers

Auch aus Unternehmenssicht ist der Stiftungsgedanke ein Gewinn für das Unternehmen, wie RheinEnergie-Vorstandschef Dr. Rolf-Martin Schmitz betonte. „Stiftung wird mit so vielen positiven Aspekten in Verbindung gebracht. Neben den gängigen Bedeutung heißt Stiften für uns aber auch Ausbildung, Start- und Lebenshilfe und Kenntnisse vermitteln“, so Schmitz weiter. Da die RheinEnergie Stiftung Jugend/Beruf aber keine eigenen Projekte initiiert, ist sie auf den Ideenreichtum und das Engagement der zahlreichen Kölner Projektträger angewiesen. So waren neben lokaler Politprominenz vor allem die Verantwortlichen der verschiedenen Projektträger anwesend. Der Ort war ebenfalls nicht zufällig sondern sehr bewusst gewählt. Gleich zweifach waren hier Stiftungen der RheinEnergie (insgesamt gibt es drei) unterstützend tätig. Vor allem bei der erfolgreichen Ausstellung über das Werk der Impressionisten unterstützte zunächst die Stiftung Schule/Beruf die wissenschaftliche Arbeit an den Werken der Impressionisten. Die eigentliche Ausstellung, die bereits in wenigen Wochen die Schwelle von 50.000 Besuchern erreichte, wird von der Kulturstiftung der RheinEnergie gefördert.

Der ehemalige Vorstandsvorsitze des Kölner Energie- und Wasserversorgers Helmut Haumann, der inzwischen als Geschäftsführer der drei Stiftungen fungiert, sah sich durch die Erfolge und das fortdauernde Engagement der Stiftungen bestätigt. „Wir sind ein wenig stolz, dass wir unserer Zeit voraus waren“, erklärte Haumann in Anlehnung auch weiterer Stiftungen, zum Beispiel der für Familie. Besonders betonte Haumann den überparteilichen Konsens in der Gründungsphase. „Wir konnten die Dinge umsetzen, weil sie von einer breiten Mehrheit mitgetragen wurde“, erklärte der Stiftungsgeschäftsführer weiter. Und noch etwas habe die Stiftung bewirkt. Die lange Jahre andauernden Berührungsängste zwischen den verschiedenen Kölner Hochschulen konnten durch die wissenschaftlichen Projekte, die von der Stiftung finanzielle gefördert wurden, wenigstens in Teilen reduziert werden. An ihren Zielen werde sich bei allen Stiftungen erst einmal nichts ändern. „Das Kapital wurde auf ewig festgelegt und die Stiftungsziele ebenso“, erklärte Haumann abschließend.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten die rund 200 Gäste die Gelegenheit, sich auf einem kostenlosen Rundgang die bereits angesprochene Impressionismus-Ausstellung anzuschauen. Auch Museumsdirektor Dr. Andreas Blühm nahm als Hausherr und Kunstkenner an der Veranstaltung teil, ebenso wie der frühere Oberbürgermeister und heutige Ehrenbürger Dr. Norbert Burger.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse