24. 05. 2012
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RheinEnergie-Stiftungen unterstützen insgesamt 17 Projektträger
Insgesamt vergeben beide Stiftung in dieser Periode 494.000 Euro an
insgesamt 17 Projekte, neun im Bereich Familie und weitere acht im
Bereich Jugend/Beruf/Weiterbildung. In der Regel tagt der Stiftungsrat,
der die Beschlüsse über die Vergabe von Projektförderungen festlegt,
zwei Mal pro Jahr. Für die nächste Runde haben die Verantwortlichen die
Bewerbungsfrist auf den 15. August dieses Jahres gelegt.
Der Stiftungsrat der RheinEnergie-Stiftung Familie (insgesamt 268.000
Euro an neun Projektträger) gab dabei bereits am gestrigen Dienstag
seine Entscheidung bekannt. Zum Stichtag 31. Januar 2007 gingen
insgesamt 32 Anträge mit einem beantragten Gesamtvolumen in Höhe von
3,4 Millionen Euro bei der Stiftung ein. Die ausgewählten Projekte
entsprechen den Schwerpunkten der Stiftung, wie die Verantwortlichen
betonen. Sie helfen, Familie und Beruf zu vereinbaren, sozial
benachteiligte Familien zu integrieren sowie die Erziehungskompetenz zu
stärken. Außerdem haben sie eine Verbesserung der Situation in der
Familie und des Zusammenspiels von Eltern, Schule und weiteren
Erziehungspartnern zum Ziel. Ein weiteres Kriterium ist der Aufbau und
die Erweiterung von Netzwerken.
Die neun Projektträger sind u. a. den „Deutschen Kinderschutzbund Köln
e.V.“ bei der Koordination der Familienzentren im „Kalker Netzwerk für
Familien“ mit 20.000 Euro. Das ArbeitslosenBürgerCentrum Höhenhaus“
erhält für das Alleinerziehenden-Projekt „Bewegen – Erleben – Verändern
aus eigener Kraft“ 36.000 Euro. Ferner vergibt die Stiftung 50.000 Euro
an das „Bürgerzentrum Ehrenfeld“ für die Familienförderung und 34.000
Euro an den Verein „LebensWert e.V.“, der Kinder krebskranker Eltern
betreut. Der Dormagener Verein „Kinder, Kinder – Beruf und Familie“
erhält 20.000 Euro für die Kinderbetreuung berufstätiger Eltern. Des
Weiteren fördert die Stiftung die „Kreuzfahrt Familie“ des „NaturGutes
Ophoven“ in Leverkusen mit 24.000 Euro und den Aufbau einer
Uni-Kindertagesstätte der „Universität zu Köln“ mit 40.000 Euro.
Einen Tag später gab der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung
Jugend/Beruf, Wissenschaft die acht sozialen Projekte (Fördersumme:
insgesamt 226.000 Euro) bekannt. Die Stiftung unterstützt damit
schwerpunktmäßig Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule zum
Beruf oder fördert die Hochbegabung in Köln. Bis zum Stichtag Ende
Januar dieses Jahres gingen 23 Anträge mit einem Fördervolumen von
insgesamt 2,2 Millionen Euro ein. Die daraus ausgewählten Vorhaben
helfen Jugendlichen bei der praktischen beruflichen Qualifizierung. So
erhält zum Beispiel „Der Runde Tisch Buchforst“ 20.000 Euro. Außerdem
unterstützt die Stiftung ein Konzept der „Nostra gGmbH“ mit 50.000
Euro, das junge Leute mit Behinderung für das Berufsleben qualifiziert.
Weitere 15.000 Euro erhält der Verein „Rom e.V.“ für seine
Integrationsarbeit „Amaro Kher“. Sie hilft Roma-Jugendlichen bei der
beruflichen Orientierung. Ferner bewilligte die Stiftung dem Verein
ConAction 40.000 Euro für „Work@School“. In diesem Projekt erlernen
sozial benachteiligte Jugendliche handwerkliche Kompetenzen von
besonders begabten Auszubildenden. Das Hochbegabtenzentrum in Köln
bekommt 24.000 Euro für sein Fördermodell für hochbegabte Grundschüler.
Antragsunterlagen und Förderrichtlinien finden Sie im Internet unter www.rheinenergiestiftung.de.


























