24. 05. 2012
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Spende über 5000 Euro für eine Ferienfreizeit
Der Verein St. Martin wurde 1995 gegründet und sitzt derzeit in Bad Honnef. Die Stiftung hat auch in Köln schon tatkräftig geholfen. Im Fokus der Hilfe stehen dabei die Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtungen der Stadt Köln, kurz KidS. Dafür gab es am gestrigen Donnerstag einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro, obwohl nur 4800 Euro beantragt wurden. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist in der Domstadt, die sich im Jahr 2008 mit dem Verkauf des zentralen Standorts in Köln-Sülz (das Gelände ist verkauft und wird derzeit bebaut) auch eine dezentrale Organisationsstruktur geschaffen hat, vom Kölner Jugendamt mit einer sensiblen Aufgabe betreut. Sie muss die Kinder aufnehmen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihren Familien bleiben können. "Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen ein eigenständiges Leben zu ermöglichen", erläuterte der verantwortliche Leiter der Aufnahmegruppen, Maruan Azrak. Dabei gilt diese Verpflichtung zur Aufnahme von Kindern nur bis zu einem Alter von 13 Jahren. Danach gibt es in der Stadt andere Träger für betreutes Wohnen sowie Werkstätten, erläutert der Pädagoge.
Mit der Geldspende erhalten die Kinder und Jugendlichen, die sich aufgrund ihrer derzeitigen familiären Situation in städtischer Obhut befinden, die Chance auf zwei Wochen Ferienfreizeit. Mit einem flexiblen Konzept werden die Kinder maximal 13 Tage auf einem Bauernhof betreut. Die Kinder leben sonst in dezentral untergebrachten Wohngruppen und sollen durch die Ferienfreizeit ihren bisweilen krisenreichen Alltag hinter sich lassen, so der pädagogische Ansatz dieser Maßnahme. Ohne das Geld aus Bad Honnef wäre das nicht möglich gewesen. Der Verein und die seit 2006 gegründete dazugehörige Stiftung haben bereits 29.000 Euro für Unterstützung der KidS gespendet. "Wir wollen helfen, wo die Not am größten ist", erläuterte Heidi Buch für den Verein. Neben einer monatlichen Projekthilfe stiftete der Verein Ende 2007 der städtischen Einrichtung die Anschaffung eines Busses. Damit erhöht sich die Mobilität der insgesamt rund 30 bis 40 Kinder, die sich insgesamt in den Wohngruppen befinden. Nicht alle werden nach der 90-tägigen "Clearing-Phase" wieder zurück in ihre Familien kommen. Statt der früheren zentralen Unterbringung in den städtischen Kinderheimen, der Vorgängereinrichtung am Standort Sülz, bietet das neue Konzept nun die Unterbringung in dezentralen Wohngruppen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Das soll eine "Stigmatisierung als Heimkind" verhindern helfen, wie Azrak abschließend ausführte.
KidsS freut sich über weitere Spenden zugunsten der von ihr betreuten Kinder und Jugendliche. Das Spendenkonto lautet: Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln (Kontoinhaber), Kontonummer: 930 29 51, Bankleitzahl: 370 501 98 (Sparkasse KölnBonn), Verwendungszweck (wichtig): 9709.000.5111.5.
Weitere Informationen zur Arbeit des Spenders finden sie im Internet unter: www.aktionhelfen.de.


























