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24. 05. 2012
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Städtewette 2011: 23 von 26 haben gewonnen - Köln nicht


13.06.2011 18:56 von:

Schlagwörter: Köln,Städtewette,2011,Juni,Wetteinsatz,Spendensumme,Äthiopien,Almaz Böhm,Abschl

Am vergangenen Donnerstag feierte Köln den Abschluss der Städtewette 2011. Anlässlich des 30. Geburtstags der legendären Wette des Schauspielers Karlheinz Böhm in der damaligen Sendung "Wetten, dass ?!" hatten der Namensgeber und seine Frau Almaz, geschäftsführende Vorsitzende des Stiftungsvorstands von "Menschen für Menschen e.V.", gegen insgesamt 24 Städte die Wette wiederholt. Beide gingen die Wette ein, dass nicht einmal jeder dritte Bürger der beteiligten Städte einen Euro für die Hilfsaktion der Stiftung "Menschen für Menschen" spendet. In Köln haben die beiden Initiatoren die Wette gewonnen. Der vorläufige Abschluss brachte die Zahl von 245.911 Euro, knapp 100.000 Euro weniger als die geforderten 342.500 Euro, die nach der derzeitigen Einwohnerzahl Kölns notwendig gewesen wären. Auch wenn Köln zu den wenigen Städten gehörte, die die entsprechende Spendensumme deutlich verpasste, machte sich Almaz Böhm in die Domstadt auf, um gemeinsam mit Vertretern der Stadt und anderen Großspenden den Dank ihrer Organisation zum Ausdruck bringen. Immerhin lassen sich mit der eingenommenen Spendensumme 14 komplette Schulen errichten.

Mehr als Hälfte bekommt jetzt äthiopische Kultur

Zwar kam Köln dank seines Endspurts noch auf eine Summe von rund 270.000 Euro und einen offiziellen Grad der Zielerreichung von 79 Prozent. Doch bis auf zwei weitere Kandidaten – Frankfurt am Main und Berlin – gehörte Köln zum traurigen Kreis der letzten Drei, die nun ihrerseits ihren Wetteinsatz einlösen müssen. Für Oberbürgermeister Jürgen Roters steht nun ein Lauf durch Köln auf dem Programm. Ob seine drei Wettpaten ebenfalls die Laufschuhe schnüren, ist allerdings noch nicht geklärt. Spitzenreiter im Zielerreichungsgrad war das kleine Städtchen Neuburg an der Donau, die den geforderten Spendenbetrag von 9352 Euro gleich um mehr als das Dreifache überboten. Beste Großstadt über 100.000 Einwohner war die Grenzstadt Aachen. Statt der geforderten 81.333 Euro gab es eine Zielerreichung von 239 Prozent, in absoluten Zahlen rund 194.000. Auch Nürnberg, Wiesbaden, Mannheim, Kiel und München schafften die Wette. Während Frankfurt am Main hinter Köln auf dem zweitletzten Platz mit 70 Prozent liegt, hat die Bundeshauptstadt Berlin mit gerade mal der Hälfte der geforderten 1,153 Millionen Euro nur die Rote Laterne. Wegen der absoluten Spendensumme von mehr als 575.000 Euro liegt die Hauptstadt hier allerdings an der Spitze. Für alle die Städte, die den Wetteinsatz geschafft haben, wird es nun einen Tag der äthiopischen Kultur geben, versprach Almaz Böhm in Köln.

Insgesamt aber zeigten sich die Initiatoren hochzufrieden mit dem Ergebnis. Rund drei Millionen Euro kommen der Stiftung "Menschen für Menschen" nun zugute. "Im Namen der Kinder in Äthiopien bedanken wir uns für das unglaubliche Engagement der Bürger in ganz Deutschland", erklärten die beiden Stiftungsverantwortlichen. Insgesamt hatten 24 Oberbürgermeister als Wettpaten teilgenommen. Hinzu kamen zwei weitere Spendenaktionen MS Europa mit 100.000 und die Sonderwette der Schwäbischen Zeitung mit 60.000 Euro. Auch diese beiden Wetteinsätze verliefen erfolgreich.

Das Endergebnis der Städtewette finden sie im Internet unter: www.staedtewette.de.







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