24. 05. 2012
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Städtische Stiftung gibt mehr Geld für Ferienfreizeiten
Die städtische "Guilleaume-Stiftung St. Antoniusheim" hat eine erhebliche Ausweitung ihrer Förderaktivitäten in den kommenden drei Jahren beschlossen. Wie die Stadt Köln am heutigen Mittwoch in einer Presseerklärung bekannt gab, soll das Volumen der jährlichen Zuwendungen aus dem Kapitalstock der Stiftung um 30.000 auf dann 100.000 Euro pro Jahr erhöht werden. Die zusätzlichen Gelder sollen in die Unterstützung von Ferienzeiten für Kinder und Jugendliche in den kommenden Jahren verwendet werden. Das hat das Beschlussgremium der Stiftung, die Deputation, unter Vorsitz der Beigeordneten für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Agnes Klein, einstimmig beschlossen, wie die Stadt bekannt gab.
Ziel der Ausweitung ihrer Förderaktivitäten ist es, noch mehr Kindern mit und ohne Handicaps einen Ferienfreizeit im Rahmen des eigens initiierten Programms "Ferien mit der Guilleaume-Stiftung" die Chance auf einen schönen Urlaub und damit an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Die Verantwortlichen wollen dabei besonders darauf achten, dass vornehmlich solche Kinder mit verschiedenen Handicaps berücksichtigt werden, deren Förderschulen keine eigenen Ferienmaßnahmen anbieten. Außerdem will die Stiftung die Zusammenarbeit mit Anbietern von Stadtranderholungen ausbauen, an deren Programmen bisher überwiegend nicht behinderte Kinder und Jugendliche teilgenommen haben. Die Stiftung erhofft sich durch die zusätzlichen Mittel eine Steigerung der Teilnehmerzahlen für die Ferienfreizeiten in Köln auf rund 380. Mit der bisherigen Finanzausstattung konnten für die örtlichen Ferienangebote rund 130 Kinder und Jugendliche berücksichtigt werden.
Die städtische Stiftung ist bereits seit Jahrzehnten in Sachen Ferienfreizeiten und der dazu notwendigen Förderung aktiv. Eine der wichtigsten Säulen der gemeinnützigen Tätigkeit der Stiftung ist das Programm "Ferien mit der Guilleaume-Stiftung". In der Regel führen Freie Träger die Ferienfreizeiten durch. Bei der Auswahl und der Abwicklung ist das städtische Amt für Jugend und Familie in engem Kontakt mit allen Beteiligten. Die Stadt selbst betreut insgesamt 24 rechtlich unselbständige Stiftungen mit zumeist sozialen Anliegen. Neben Hilfen für benachteiligte Kinder und Jugendliche sind auch Senioren, Bedürftige und Menschen mit Behinderungen häufig Adressat entsprechender Unterstützungsleistungen, teilte die Stadt abschließend mit.


























