24. 05. 2012
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UPS spendet 65.000 US-Dollar für Kölner AIDS-Hilfe
Der am Flughafen Köln/Bonn ansässige Logistikdienstleister United Parcel Service UPS hat am heutigen Montag eine Spende in Höhe von 65.000 US-Dollar erhalten. Die umgerechnet 46.475 Euro kann die Aidshilfe Köln gut gebrauchen. Zwar erhält der Verein für die Wiedereingliederungsmaßnahme einen Zuschuss der Kölner Arbeitsagentur. Aber für die gesamte Infrastruktur, insbesondere den Frühstücks- und Mittagstisch, den das Haus und der dort ansässige Verein anbietet, musste die Einrichtung bislang vor allem durch Rückgriff auf die Eigenmittel finanzieren. Umso erfreuter zeigten sich Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, zugleich Vorsitzende des Vereins AIDS Hilfe Köln e.V., und Oberbürgermeister Jürgen Roters. "So ein großes Engagement für ein so wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen habe ich noch nicht erlebt", so ein sichtlich dankbarer Kölner Oberbürgermeister. Roters wies erneut auf die schwierigen Zeiten hin, denen sich die Stadt angesichts eines enormen Haushaltslochs zu stellen hat. "Das ist eine sehr große Spende für dieses Qualifizierungsprojekt", ergänzte auch Bürgermeisterin Scho-Antwerpes.
Mit dem Geld aus der Spende werde der Verein, der in den fast 20 Jahren seines Bestehens inzwischen zu einer anerkannten Größe in der Stadt geworden ist, fast ein Jahr lang das Projekt "HIVissimo" sowie die Infrastruktur mit den regelmäßigen Mahlzeiten für AIDS-Kranke betreiben können. "Wir sparen dadurch Eigenmittel, die wir an anderer Stelle einsetzen können", so der Geschäftsführer des Vereins, Michael Schumacher. Auch für UPS selbst macht das Engagement Sinn. Schließlich haben zwei Mitarbeiter des Transportunternehmens bereits vor Jahren begonnen, sich ehrenamtlich für den Verein einzusetzen, unter anderem durch Gartenarbeit am Lebenshaus. In der Einrichtung der AIDS-Hilfe werden derzeit sechs Menschen in ihren letzten Lebenstagen begleitet. "Wir möchten mit dieser Spende sicherstellen, dass wir als Kölner Unternehmen angesehen werden. Community Involvement hat in unserem Unternehmen eine lange Tradition", erklärte der Direktor UPS Cologne Airport Operations, Hans-Werner Gabriel.
So habe das Engagement der beiden ersten Mitarbeiter dazu geführt, dass sich innerhalb des Unternehmens immer mehr Menschen engagierten. Als eine bestimmte Anzahl von Arbeitsstunden überschritten war, wird zudem auch die unternehmenseigene Stiftung hinzugezogen. In diesem Falle haben also die UPS-Mitarbeiter selbst dafür gesorgt, dass die Stiftung diese Spende tätigen konnte, erläuterte Jan Backhausen, Personreferent und bei UPS Köln zuständig für das Ehrenamt.


























