25. 05. 2013
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Zoobrücke leuchtet ab sofort als fünfte Kölner Rheinbrücke
Die Zoobrücke ist dabei bereits die fünfte Rheinbrücke, die in der Zeit
zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang angestrahlt wird. Nur die
Rodenkirchener Autobahnbrücke und die Mülheimer Brücke verbinden noch
in unbeleuchtetem Zustand die Verbindung zwischen linker und rechter
Seite des großen Flusses. „Licht bleibt ein Wunder. Mit der Beleuchtung
wird aus dem schweren Metall etwas Leichtes, Luftiges und
Transparentes. Der Eindruck geht an die Sinne, es ist zauberhaft“,
schwärmte das Kölner Stadtoberhaupt nach dem offiziellen Startschuss.
Der Verein Leuchtendes Rheinpanorama e.V. mit seinem Vorsitzenden
Bernhard Conin (Chef von KölnKongress, im Bild links) zeigten sich gleichermaßen
erfreut, für das jüngste Projekt einen Sponsor gefunden zu haben. Die
160 Strahler der Marke Trilux 150 Lumena (Kosten pro Stück: ca. 200
Euro) stammen von der im sauerländischen Arnsberg ansässigen Firma
Trilux GmbH. „Die Brücke erscheint nun in einem ganz anderen Licht“,
kommentierte Trilux-Geschäftsführer Reiner Jürgens (Bild r.) das Ergebnis.
Auch RheinEnergie-Vorstand Volker Staufert (Bild 2.v.r.) äußerte sich zufrieden mit
dem Erreichten. „Ich erwische mich, wie ich mit stolz geschwellter
Brust auf das jüngste Ergebnis schaue“. Sein Unternehmen übernahm im
Rahmen der Partnerschaft die Installation der 160 Leuchten. Der Einbau
war dabei durchaus kompliziert, in einer Art Gondel, die zwischen
Kastenträger und dem kalten Wasser des Rheins frei schwebte, hatten
acht Auszubildende des Kölner Regionalversorgers die Aufgabe, die
Leitungen für die Leuchten zu installieren und so die neue Attraktion
überhaupt erst möglich zu machen. „Ihr habt was fürs Leben davon“, rief
der RheinEnergie-Vorstand und stellvertretende Vorsitzende des Vereins
Rheinpanorama seinen angehenden Fachkräften zu. Auch Vereinschef Conin
zeigte sich großzügig. Als Zeichen seiner Anerkennung lud er die
beteiligten Auszubildenden der RheinEnergie AG spontan zu einem
Abendessen in die Rheinterrassen ein.
Die Kosten für die Leuchten übernahm der Arnsberger Sponsor Trilux,
eigenen Aussagen zufolge der größte Leuchtenhersteller in Deutschland.
Während die RheinEnergie bei diesem Projekt den Einbau übernahm, werden
die Stromkosten vom Verein selbst übernommen. Die halten sich trotz der
großen Anzahl an Leuchten und der Länge der Kastenträgerbrücke (700
Meter) erstaunlicherweise in Grenzen. Nach Auskunft der
Verantwortlichen beträgt der Stromverbrauch aller Leuchten gerade
einmal dem Jahresverbrauch von drei bis vier Haushalten. Eine besondere
Herausforderung lag nach Auskunft des Lichtexperten Jürgens darin, die
natürliche Eigenfarbe der Zoobrücke (lindgrün) möglichst zu erhalten.
So entschied man sich für den Einbau von so genannten „warm-weißen“
Leuchten des Typs 150 Lumena. Dem Oberbürgermeister lag aber noch ein
ganz anderer Punkt am Herzen. Neben der Energieeffizienz und der
Kostenfrage dachte Schramma dabei vor allem an das Grundsätzliche. „Wir
haben hier eine win-win-Situation. Das Stadtbild wurde verschönert und
wir haben das mithilfe bürgerschaftlichen Engagements erreicht. Auch
dies ist ein Beitrag zur Umsetzung unseres Leitbildes 2020, in dem wir
uns auf das Ziel einer attraktiveren Stadtgestaltung festgelegt haben“,
erklärte Schramma abschließend.























