Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter

Follow us

24. 07. 2014
Seite drucken

Zoobrücke leuchtet ab sofort als fünfte Kölner Rheinbrücke


24.01.2009 17:51 von:

Schlagwörter: Vereine,Rheinbrücke,Beleuchtung,Sponsor,Initiative,Leuchtend,Rheinparnorama,Zoob

  Die Zoobrücke ist dabei bereits die fünfte Rheinbrücke, die in der Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang angestrahlt wird. Nur die Rodenkirchener Autobahnbrücke und die Mülheimer Brücke verbinden noch in unbeleuchtetem Zustand die Verbindung zwischen linker und rechter Seite des großen Flusses. „Licht bleibt ein Wunder. Mit der Beleuchtung wird aus dem schweren Metall etwas Leichtes, Luftiges und Transparentes. Der Eindruck geht an die Sinne, es ist zauberhaft“, schwärmte das Kölner Stadtoberhaupt nach dem offiziellen Startschuss. Der Verein Leuchtendes Rheinpanorama e.V. mit seinem Vorsitzenden Bernhard Conin (Chef von KölnKongress, im Bild links) zeigten sich gleichermaßen erfreut, für das jüngste Projekt einen Sponsor gefunden zu haben. Die 160 Strahler der Marke Trilux 150 Lumena (Kosten pro Stück: ca. 200 Euro) stammen von der im sauerländischen Arnsberg ansässigen Firma Trilux GmbH. „Die Brücke erscheint nun in einem ganz anderen Licht“, kommentierte Trilux-Geschäftsführer Reiner Jürgens (Bild r.) das Ergebnis.

Auch RheinEnergie-Vorstand Volker Staufert (Bild 2.v.r.) äußerte sich zufrieden mit dem Erreichten. „Ich erwische mich, wie ich mit stolz geschwellter Brust auf das jüngste Ergebnis schaue“. Sein Unternehmen übernahm im Rahmen der Partnerschaft die Installation der 160 Leuchten. Der Einbau war dabei durchaus kompliziert, in einer Art Gondel, die zwischen Kastenträger und dem kalten Wasser des Rheins frei schwebte, hatten acht Auszubildende des Kölner Regionalversorgers die Aufgabe, die Leitungen für die Leuchten zu installieren und so die neue Attraktion überhaupt erst möglich zu machen. „Ihr habt was fürs Leben davon“, rief der RheinEnergie-Vorstand und stellvertretende Vorsitzende des Vereins Rheinpanorama seinen angehenden Fachkräften zu. Auch Vereinschef Conin zeigte sich großzügig. Als Zeichen seiner Anerkennung lud er die beteiligten Auszubildenden der RheinEnergie AG spontan zu einem Abendessen in die Rheinterrassen ein.

Die Kosten für die Leuchten übernahm der Arnsberger Sponsor Trilux, eigenen Aussagen zufolge der größte Leuchtenhersteller in Deutschland. Während die RheinEnergie bei diesem Projekt den Einbau übernahm, werden die Stromkosten vom Verein selbst übernommen. Die halten sich trotz der großen Anzahl an Leuchten und der Länge der Kastenträgerbrücke (700 Meter) erstaunlicherweise in Grenzen. Nach Auskunft der Verantwortlichen beträgt der Stromverbrauch aller Leuchten gerade einmal dem Jahresverbrauch von drei bis vier Haushalten. Eine besondere Herausforderung lag nach Auskunft des Lichtexperten Jürgens darin, die natürliche Eigenfarbe der Zoobrücke (lindgrün) möglichst zu erhalten. So entschied man sich für den Einbau von so genannten „warm-weißen“ Leuchten des Typs 150 Lumena. Dem Oberbürgermeister lag aber noch ein ganz anderer Punkt am Herzen. Neben der Energieeffizienz und der Kostenfrage dachte Schramma dabei vor allem an das Grundsätzliche. „Wir haben hier eine win-win-Situation. Das Stadtbild wurde verschönert und wir haben das mithilfe bürgerschaftlichen Engagements erreicht. Auch dies ist ein Beitrag zur Umsetzung unseres Leitbildes 2020, in dem wir uns auf das Ziel einer attraktiveren Stadtgestaltung festgelegt haben“, erklärte Schramma abschließend.







Artikel Service