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24. 05. 2012
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Spielplatz im Stadtwald eröffnet zweiten Bauabschnitt


26.04.2008 22:00 von:


Am gestrigen Samstag gaben die Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker zusammen mit den beiden Spielplatzpaten Andreas Lorbeer und Ulrike Ahland, ihren beiden Kindern Linnea (6) und Paul (3) sowie zahlreichen weiteren Gästen den bereits Anfang des Jahres fertiggestellten zweiten Bauabschnitt der Öffentlichkeit frei. Zahlreiche Spender, nach Angaben der engagierten Paten zwischen 50 und 60 sowie fast zehn Großspender, die mindestens 250 Euro dazu gaben, machten die Investition in fünfstelliger Euro-Höhe möglich. Nach der bereits im vergangenen Jahr installierten Naturschaukel können sich nun die kleinsten in einer aufregenden Häuserlandschaft mit Kleinrutsche vergnügen. Passend zum Spielplatzfest war die weitläufige Anlage westlich der Kitschburger Straße gut gefüllt, als die Spendentafel in Messing mit den Namen der Großspender zur Feier des Tages von Bezirksbürgermeisterin Blömer-Frerker persönlich in das Holzhäuschen geschraubt wurde.

Spielplatzpaten als Impulsgeber

Zwar haben auch die Stadtverwaltung durch das Jugendamt sowie die Bezirksvertretung mit finanziellen Zuschüssen den Bau der beiden Bauabschnitte ermöglicht. Den entscheidenden Impuls aber gaben die Spielplatzpaten Ahland und Lorbeer. Zusammen mit zwei anderen befreundeten Pärchen hatte man im Jahr 2006 die Patenschaft für den idyllisch gelegenen Spielplatz übernommen. Zuvor hatten sie sich bereits jahrelang darüber geärgert, dass immer häufiger Spielgeräte entfernt oder zurückgebaut wurden. So verschwanden Rutsche und Schaukel, weil sie nicht mehr sicher waren. Doch statt nur über das Versagen der Stadtverwaltung zu klagen, nahmen Ahland, Lorbeer und die anderen Spielplatzpaten das Schicksal in die eigenen Hände und begannen die Geschäftsleute auf der Aachener Straße sowie ihren eigenen Bekanntenkreis auf mögliche Unterstützung anzusprechen. Bis heute kamen dabei rund 6000 Euro zusammen, Stadt und Bezirksvertretung schließlich belohnten die Initiative. Nach den ersten beiden Bauabschnitten, die nach Angaben der Fachverwaltung insgesamt rund 26.000 Euro kosteten, sollen nun noch ein Felshaus mit großer Rutsche sowie ein Seilzirkus folgen. Die beiden engagierten Paten haben dabei bereits erste Mitstreiter gefunden, die den zweifachen Eltern bei ihren Bemühungen helfen wollen.

Und auch Stadtverwaltung und Bezirksvertretung signalisierten bereits ihre Unterstützung. So konnten die Gäste am Samstag auf einer eigens dafür aufgestellten Pinwand eigene Vorschläge anbringen. Auf der anderen Seite waren die Pläne der Stadtverwaltung angebracht. Hier waren auch bereits die weiteren zwei Bauabschnitte mit den entsprechenden Spielgeräten eingezeichnet. Zwar werde man in diesem Jahr kein Spielplatzfest mehr organisieren. Aber die beiden wollen spätestens im nächsten Jahr wieder Gas geben, um nicht nur ihren Kindern eine attraktive Spielelandschaft zu bieten. Die Jüngsten hatten jedenfalls mächtig Spaß auf und in den neuen Spielehäuschen. Und Ahland weiß auch, warum der Spielplatz mitten im Kölner Stadtwald so beliebt ist. „Hier können sich meine Kinder so richtig austoben, ohne dass ich mir Sorgen für Gefahren machen muss“, erklärte die junge Mutter gegenüber Köln Nachrichten. Am Wochenende ist die rund 100 Meter entfernte Kitschburger Straße für den Autoverkehr gesperrt. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit. Und wenn dann, wie am gestrigen Samstag noch perfektes Frühlingswetter mit 20 Grad und Sonnenschein dazu kommt, steht einem perfekten Wochenende nichts mehr entgegen.







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