24. 05. 2012
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1. FC Köln: Keine großen Sprünge in dieser Saison
Mitten in die Fußball-Weltmeisterschaft platzte am heutigen Mittwoch die Nachricht, dass der 1. FC Köln Verbindlichkeiten in zweistelliger Millionen Eurohöhe vorweist. Das berichtete die Tageszeitung Express in ihrer heutigen Ausgabe. So wurden in der jüngsten Vergangenheit die Transfers von Lukas Podolski, Petit und Geromel auf Basis von Krediten oder durch den Verkauf von Rechten finanziert. Alleine für die beiden Einkäufe von Petit und Geromel musste der Verein einen Kredit in Höhe von 7,5 Millionen Euro aufnehmen. Insgesamt gab der Verein nach seinem Wiederaufstieg vor zwei Jahren 8,8 Millionen Euro auf dem Transfermarkt aus. Hinzu kam die Summe von zehn Millionen Euro für das ehemalige Kölner Eigengewächs Lukas Podolski.
Hierfür veräußerte der Verein die Gastronomierechte an eine eigene Tochtergesellschaft. 7,5 Millionen Euro flossen dafür in die Kassen des Vereins. Derzeit sitzt der Verein auf bilanziellen Schulden in Höhe von 6,8 Millionen Euro. Die langfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich sogar auf über 21 Millionen Euro, berichtete der Sportinformationsdienst sid. Zukünftig will der Verein daher verstärkt auf die eigene Jugend setzen. Auch gezielte Zukäufe sollen die Mannschaft verstärken, wie zuletzt Ende Juni der 18-jährige Christopher Buchtmann, der vom FC Fulham abgeworben wurde und als Perspektivspieler gilt. Der vormalige Stuttgarter Martin Lanig ist der wohl bekannteste und erfahrenste der vier Fußball-Profis, die in der kommenden Saison das Team des 1. FC Köln verstärken werden.


























