24. 05. 2012
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4000 Quadratmeter grüne Lunge in der City
Es war eine symbolische Übergabe, denn die Bauarbeiten sind bereits seit einigen Tagen abgeschlossen. Trotzdem war den Initiatoren und den Offiziellen der Stadt einen offiziellen Fototermin wert, um das neue Stückchen sanierter Grünfläche vorzustellen, das in den vergangenen knapp zwölf Monaten auf dem Plätzchen östlich der Romanischen Kirche entstanden ist. Den sprichwörtlichen Stein des Anstoßes nahm Theodor J. Greif, Inhaber des gleichnamigen Immobilienberatungsunternehmens und Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer IHK, persönlich in die Hand. Schnell fanden sich tat- und zahlungskräftige Unterstützer seines Vorhabens. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen, zur symbolischen Übergabe gab es für die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein "Strandset", bestehend aus Schaufel und Harke. Stadtführer Günter Leitner gab danach einen Überblick über die Genese und Geschichte dieses historischen Kölner Standorts.
Als das Vorhaben im Sommer vergangenen Jahres gestartet wurde, war der Platz vor der Romanischen Kirche alles andere als ein Vorzeigefleckchen in der Großstadt. Die gesamte Anlage war teilweise asphaltiert, in jedem Fall aber vielerorts von Unkraut zugewuchert und damit eher unansehnlich. Bänke und Verweilmöglichkeiten suchte man vergebens. Zumindest die Aufenthaltsqualität sollte durch privates Engagement aus der Bürgerschaft spürbar und nachhaltig verbessert werden. Dafür musste eine Investitionssumme von insgesamt rund 100.000 Euro gestemmt werden, mehr als zwei Drittel der Kosten waren für Materialkosten reserviert. Die Projektsteuerung war in der Hand des Kölner Immobilienunternehmens Greif & Contzen Immobilien GmbH, Kooperationspartner sind die Kölner Grün-Stiftung und das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln. Letztere gewährleisten durch ihre Auszubildenden, dass in den kommenden zwei Jahren die neue, alte Grünfläche gepflegt und in Schuss gehalten wird. Mit der neuen Parkanlage und seinen neuen entsiegelten Grünflächen kommt der Standort Gereonsdriesch nun wieder seinen historischen Wurzeln nahe. Schon im Mittelalter befand sich östlich der Basilika St. Gereon eine Parkfläche.


























