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24. 05. 2012
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BZgA: "Quit the shit" zeigt Wirkung


24.07.2011 22:52 von:

Schlagwörter: Köln,BZgA,Bundeszentrale,Beratungsprogramm,quit the shit,2011,Untersuchung,Wirku

Die Zahl der regelmäßigen Cannabis-Konsumenten unter den Jugendlichen geht kontinuierlich zurück. In einer Untersuchung hat die in Köln ansässige Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nun den Nachweis geführt, dass der Rückgang auch maßgeblich auf die Ausstiegskampagne "quit the shit" zurückzuführen ist. Das Programm habe den Jugendlichen geholfen, ihren Konsums der so genannten "weichen Droge" zu reduzieren. Die BZgA ließ dabei rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer untersuchen. Nach drei Monaten Beratung durch das "quit the shit"-Team führte sie ihren Konsum von durchschnittlich 26 Tagen im Monat auf zwölf Tage zurück. Die konsumierte Menge der verbotenen Substanz ging pro Monat und Durchschnitt sogar noch stärker zurück, von 23 auf neun Gramm. Eine Kontrollgruppe ohne Beratung oder Unterstützung erzielte deutlich schlechtere Ergebnisse. Hier gab es zwar auch einen Rückgang, der fiel aber mit 25 auf 21 Tage bzw. von 18 auf 16 Gramm Cannabis pro Monat deutlich geringer aus.

Darüber hinaus zeigten Nachbefragungen, dass sich das psychische Befinden der ehemaligen Nutzerinnen und Nutzer von "quit the shit" verbesserte: Im Vergleich zur Kontrollgruppe wiesen sie eine höhere Lebenszufriedenheit auf, zeigten signifikant niedrigere Werte für Ängstlichkeit und waren weniger depressiv, so die Autoren der Studie. Das Onlineprogramm "quit the shit" wurde im Jahr 2004 initiiert und erstreckt sich über einen Zeitraum von 50 Tagen. Die Nutzerinnen und Nutzer nehmen an verschiedenen Übungen teil, führen ein Tagebuch über ihren Cannabiskonsum und können im Chat Beratungsgespräche wahrnehmen. Einmal pro Woche erhalten sie ein detailliertes Feedback durch ihren persönlichen Berater oder ihre Beraterin. Die große Nachfrage machte es zwischenzeitlich deutlich, die Beratungskapazitäten zu erhöhen.

Weitere Informationen zum Beratungsprogramm finden sie auch auf der Internetseite: www.quit-the-shit.de.







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