24. 05. 2012
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Freie Volksbühne geht ins Umland
(js) Franz Irsfeld, langjähriges SPD-Ratsmitglied, wurde von der Jahreshauptversammlung als alter und neuer Vorsitzender der Freien Volksbühne Köln in seinem Amt bestätigt. Einen Schwerpunkt der künftigen Vereinsarbeit sieht Irsfeld im Projekt "Lese-Mentoren": es soll Kinder und Jugendliche an das Lesen heranführen und nicht nur Sprachkompetenz, sondern auch soziales Verhalten fördern.
Vielleicht wachsen so auch neue Mitglied heran. Denn deren Zahl – aktuell 4.000 – ist rückläufig, zudem fehlt jugendlicher Nachwuchs. Der Verein, vor rund 90 Jahren aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen, vermittelt seinen Mitgliedern im Abonnement Theaterkarten mit bis 25 Prozent Rabatt. Etwa die Hälfte der Karten gehen an Privatbühnen. Etwas ratlos macht Irsfeld die Tatsache, dass die gute Arbeit von Schauspiel-Chefin Karin Baier wohl noch nicht alle Theaterfreunde der Freien Volksbühne überzeugt habe. Hier soll mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden. Demnächst werden auch Spielstätten außerhalb Kölns angeboten, außerdem sind inzwischen Museums- und Stadtführungen fester Bestandteil des Angebots.
Mehr Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.volksbuehne.de.


























