24. 05. 2012
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Gemeinsame Sache - Neues Weiterbildungsprogramm gestartet
Der bundesweit aktive Verein CommonPurpose e.V. hat nun auch in der Domstadt sein Weiterbildungsangebot gestartet. Bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung im Börsensaal der Industrie- und Handelskammer IHK kamen rund 200 Gäste zur Eröffnungsveranstaltung. Unter dem Motto "Führen verändern – Veränderungen führen" bringt der gemeinnützige Verein Entscheiderinnen und Entscheider aus unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft in einem Programm zusammen. IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich Soénius begrüßte als Vertreter des Hausherrn die Anwesenden. Unterstützt wurde der Verein in der Domstadt durch den Zukunftsfonds des Kölner Versicherers Generali Deutschland. Die Kammer selbst ist jedoch neben der Kölner Volkshochschule ebenfalls als Kooperationspartner in das neue Konzept eingebunden.
Common Purpose, was soviel heißt wie "Gemeinsame Sache" basiert auf einer eigenen Aussagen zufolge einfachen und bestechenden Idee: Führungskräfte aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen einer Stadt – aus Wirtschaft, Verwaltung, Sozialwesen, Politik, Kultur etc. – kommen im Rahmen eines strukturierten Weiterbildungsprogramms zusammen, um sich intensiv mit den Chancen und Herausforderungen ihrer Stadt und Region auseinander zu setzen. Ziel ist es, heutigen und zukünftigen Entscheidungsträgern die ihnen unbekannten Seiten der Stadt nahe zu bringen und ihnen aufzuzeigen, wie sie und ihre Organisationen sich ganz konkret für Verbesserungen einsetzen können. Über ein dreiviertel Jahr, an insgesamt zehn Tagen, beschäftigen sich die Teilnehmer/innen des Common Purpose Programms mit zentralen gesellschaftspolitischen Themen und Problemen in ihrer Region. "Nur wer die Arbeit, die Probleme und die Möglichkeiten Anderer kennt, kann diese verstehen und – auch zum Wohle der Allgemeinheit – einsetzen", lobte Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters in seinem Grußwort. "Von Common Purpose haben alle etwas! Führungskräfte gewinnen ganz neue Einblicke und erweitern ihr Netzwerk. Organisationen profitieren von vielfältigen neuen Partnerschaften", bringt die Kölner Programmdirektorin Isabella Stock das Konzept auf den Punkt.
Die Idee zu diesem Konzept stammt aus Großbritannien. Im Jahr 1989 wurde dort der Verein gegründet. Inzwischen hat die Idee weltweit Freunde und Förderer gefunden. Derzeit ist der Verein bereits in 45 Städten Englands sowie 70 Städten in insgesamt zwölf Ländern vertreten. An den Weiterbildungsangeboten haben bislang bereits mehr als 25.000 Führungspersönlichkeiten teilgenommen, hieß es dazu weiter. In Deutschland gibt es Common Purpose in acht weiteren Städten, darunter auch das Ruhrgebiet. Im kommenden Jahr soll auch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt als Vereinsstandort hinzukommen. Mit München soll die deutschlandweite Expansion im Jahr 2012 abgeschlossen sein, erklärten die Initiatoren.
Zur bürgerschaftlichen Begleitung und weiteren Akquise hat sich der Kölner Verein ein Kuratorium geschaffen. Dort sitzen ein Dutzend Vertreter von Sponsoren, Kooperationspartnern und sonstigen gesellschaftlichen Akteuren. In dem Gremium sind unter anderem Ford-Geschäftsführer Dr. Hermann H. Hollmann, Kölns DGB-Chef Andreas Kossiski und der Leiter des Leitungsstabes im Polizeipräsidium Köln, Udo Behrendes beteiligt. Weitere Informationen zum Verein und dem inhaltlichen Konzept finden sie im Internet unter: www.commonpurpose.de.


























