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24. 05. 2012
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Hannelore Kohl-Stiftung stellt neue Plakat-Kampagne vor


25.01.2009 05:50 von:

Schlagwörter: Köln,Bonn,Hannelore Kohl,Stiftung,Schädelhirntrauma,ZNS,Verkehrsunfall,Plakatkam

Die von der ehemaligen „first lady“ ins Leben gerufene Stiftung kümmert sich in erster Linie um Schädelhirnverletzte. Der siebenjährige Mirco steht dabei „stellvertretend für 270.000 Menschen, die jährlich ein Schädelhirntrauma erleiden“, weiß die Präsidentin der ZNS-Hannelore Kohl-Stiftung Ute Ohoven. Es gebe für viele Unfallopfer aber auch Hoffnung, so die Stiftungspräsidentin weiter. Bereits heute bieten zahlreiche Spezialeinrichtungen Therapien zur Genesung von schwer Verletzten Unfallopfern an. Diese Hoffnung wolle man in diesem Jahr auch mit dem Motto „Unser Leben geht weiter, Helfen Sie mit!“ unterstrichen werden.

Geldsammeln für die Gute Sache

Ziel der Plakatkampagne ist es, auf die Beratungs- und Unterstützungsleistungen der ZNS bei der Suche nach geeigneten Therapien hinzuweisen. "Selbstverständlich wollen wir mit der Kampagne auch Spenden sammeln, damit die Stiftung ihre erfolgreiche Arbeit fortführen kann", erklärte ZNS-Geschäftsführer Dr. Martin Schoser. Neben 4.000 Großflächen an aufmerksamkeitsstarken Standorten in ganz Deutschland werden auch City-Light-Poster an Haltestellen, Bahnhöfen und innerstädtischen Flächen plakatiert.

Mirco – ein Beispiel für viele

Mirco erlitt im Herbst 2007 ein schweres Schädelhirntrauma, als ein Wagen in einen Martinszug raste. Die Hannelore Kohl Stiftung unterstützt und berät die Familie Schäperklaus seither bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und dem langwierigen Therapieweg. Nach dem unfallbedingten Verlust der Sprache (Aphasie) und Motorik musste sich Mirco mehreren schweren Operationen und einer langen Therapie unterziehen. "Er ist auf dem Wege der Besserung. Ich bin zuversichtlich, dass er wieder völlig gesund wird", so seine behandelnde Ärztin in der St. Mauritius Therapieklinik, Chefärztin Frau PD Dr. med. Kristina Müller. Auch Mircos Eltern blicken nach monatelanger Unsicherheit und emotionaler Anspannung wieder positiv in die Zukunft. "Unser Sohn ist eine Kämpfernatur. Wir sind sicher, dass er bald wieder ein ganz normales Leben führen wird", sagte seine Mutter Nicola.







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