24. 05. 2012
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Hannelore Kohl-Stiftung stellt neue Plakat-Kampagne vor
Die von der ehemaligen „first lady“ ins Leben gerufene
Stiftung kümmert sich in erster Linie um Schädelhirnverletzte. Der
siebenjährige Mirco steht dabei „stellvertretend für 270.000 Menschen,
die jährlich ein Schädelhirntrauma erleiden“, weiß die Präsidentin der
ZNS-Hannelore Kohl-Stiftung Ute Ohoven. Es gebe für viele Unfallopfer
aber auch Hoffnung, so die Stiftungspräsidentin weiter. Bereits heute
bieten zahlreiche Spezialeinrichtungen Therapien zur Genesung von
schwer Verletzten Unfallopfern an. Diese Hoffnung wolle man in diesem
Jahr auch mit dem Motto „Unser Leben geht weiter, Helfen Sie mit!“
unterstrichen werden.
Geldsammeln für die Gute Sache
Ziel der Plakatkampagne ist es, auf die Beratungs- und
Unterstützungsleistungen der ZNS bei der Suche nach geeigneten
Therapien hinzuweisen. "Selbstverständlich wollen wir mit der Kampagne
auch Spenden sammeln, damit die Stiftung ihre erfolgreiche Arbeit
fortführen kann", erklärte ZNS-Geschäftsführer Dr. Martin Schoser.
Neben 4.000 Großflächen an aufmerksamkeitsstarken Standorten in ganz
Deutschland werden auch City-Light-Poster an Haltestellen, Bahnhöfen
und innerstädtischen Flächen plakatiert.
Mirco – ein Beispiel für viele
Mirco erlitt im Herbst 2007 ein schweres Schädelhirntrauma, als ein
Wagen in einen Martinszug raste. Die Hannelore Kohl Stiftung
unterstützt und berät die Familie Schäperklaus seither bei der Suche
nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und dem langwierigen
Therapieweg. Nach dem unfallbedingten Verlust der Sprache (Aphasie) und
Motorik musste sich Mirco mehreren schweren Operationen und einer
langen Therapie unterziehen. "Er ist auf dem Wege der Besserung. Ich
bin zuversichtlich, dass er wieder völlig gesund wird", so seine
behandelnde Ärztin in der St. Mauritius Therapieklinik, Chefärztin Frau
PD Dr. med. Kristina Müller. Auch Mircos Eltern blicken nach
monatelanger Unsicherheit und emotionaler Anspannung wieder positiv in
die Zukunft. "Unser Sohn ist eine Kämpfernatur. Wir sind sicher, dass
er bald wieder ein ganz normales Leben führen wird", sagte seine Mutter
Nicola.


























