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24. 05. 2012
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KIDSmiling mit Geldspende und neuem Botschafter


24.02.2010 17:45 von:

Schlagwörter: Köln,KIDSmiling,Bolzplatztraining,2010,Kochkurse,Faryd Mondragon,Sandra Kossmann

Faryd Mondragon ist 38 Jahre alt, Kolumbianer und derzeitige Nummer 1 im Tor des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln. Seit 2007 ist Köln seine Wahlheimat. Auch sozial ist der Profisportler erfahren, schließlich hat er selbst vor sieben Jahren in seiner Heimat Kolumbien ein gemeinnütziges Projekt aus dem Boden gestampft. Inzwischen erhalten dort 120 Kinder und Jugendliche neben dem täglichen Training auch eine Art Ersatzausbildung. Sie lernen dort Disziplin und "team spirit", wie der 38-Jährige betonte. "Nicht alle haben so viel Glück mit der Erziehung wie ich", erklärte der frisch gekürte Botschafter des Vereins KIDSmiling e.V. bei der offiziellen Präsentation im vierten Stock des RheinTriadems am Konrad-Adenauer-Ufer. Frank Ebach, Direktor der BHF-Bank, hatte den FC-Profi und die Verantwortlichen des Vereins in sein neues Büro geladen, um selbst in Sachen soziales Engagement aktiv zu werden. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2003 durch die promovierte Juristin und CDU-Kommunalpolitikerin Dr. Sandra Kossmann unterstützt auch sein Unternehmen den Verein alljährlich mit einer Spende. In diesem Jahr überreichte Ebach einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro. "Mit der Spende können wir einiges bewerkstelligen", erklärte die Vereinsvorsitzende.

Der Verein selbst betreibt derzeit elf offene Bolzplatztrainings, vor allem in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf. Jugendliche sollen dort einmal pro Woche und angeleitet durch zwei Trainer dem nationalen Volkssport Fußball nachgehen. Was vor knapp drei Jahren im Kölner Stadtteil Lindweiler mit einem ersten Anlaufpunkt begann, hat sich inzwischen auf die für Köln heilige Zahl von elf Standorten der Trainings erhöht. Die laufenden Kosten dieser Maßnahme, in erster Linie die Honorare für die Trainerinnen und Trainer sowie das Equipment, belaufen sich nach Angaben von Kossmann auf rund 60.000 Euro pro Jahr. "Jede Geldspende wird zweckgebunden für unsere Projektarbeit eingesetzt", ergänzte der Finanzvorstand des Vereins, Michael Madaus. Und seit Anfang des Projekts "Komm Bolzen" sind auch der 1. FC Köln als ideeller und das Kölner Amt für Kinderinteressen als städtischer Partner mit an Bord. Mondragon, der sich schnell einen Kultstatus unter den FC-Anhängern erspielte, sei "der ideale Botschafter und perfekt für diese Rolle", lobte Kossmann weiter. Seine Aufgabe werde nun darin liegen, vor allem und in erster Linie neue Sponsoren für das gemeinnützige Sozialprojekt zu finden, erwiderte der Fußballprofi.

Im laufenden Jahr gilt es nun, die bereits eingerichteten Bolzplatztrainings zu stabilisieren. Insbesondere die Ansprache an die Zielgruppe ist etwas schwieriger als in anderen Fällen. So kommt das städtische Amt für Kinderinteressen ins Spiel, aber auch Schulen und Initiativen vor Ort werden als Multiplikatoren vom Verein angesprochen. Nach einem ersten Fußballturnier der KIDSmiling-Teams soll in diesem Jahr eine Fortsetzung folgen. Zwei der Bolzplatztrainings werden inzwischen ausschließlich mit Mädchen durchgeführt, auch hier ist die Nachfrage groß, wie die Vereinsvorsitzende bestätigte. Seit dem vergangenen Jahr gibt es überdies die Idee, mit einer Art "Kochmobil" auch in Sachen gesunder Ernährung Gutes in die Viertel zu tragen. "Wir haben festgestellt, dass viele Kinder und Jugendliche übergewichtig sind", erläuterte Kossmann den Ansatz für das neue Projekt "Komm Kochen!". Nachdem der Verein von einer anderen Hilfsorganisation einen Bus zur Verfügung gestellt bekam, steht nun der Innenausbau an. Dann sollen neben den Bolzplatztrainings auch Kochkurse in den sozialen Brennpunkten angeboten werden. "Bewegung und gute Ernährung sind wichtig für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und damit auch von großer Bedeutung für die schulischen Leistungen", so Kossmann weiter. Diesem Zweck will sich auch der FC-Torhüter gerne verpflichten. Der erste Kontakt liegt übrigens bereits einige Jahre zurück. Kurz nachdem Mondragon seinen Vertrag in der Domstadt unterzeichnet hatte, war er bereits in Mülheim mit dem Verein in Kontakt gekommen. Und die Idee, das ließ er heute abschließend wissen, fand er schon damals gut und unterstützenswert.

Weitere Informationen zur Vereinsarbeit gibt es auf der offiziellen Vereinsseite unter der Internetadresse: www.www.kidsmiling.de.







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