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24. 05. 2012
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Knapp 8000 Sportvereine haben eine Frauenfußballmannschaft


25.06.2011 10:55 von:

Schlagwörter: Köln,DSHS,Sporthochschule,2011,Juni,DOSB,Sportvereine,Frauenfußball-Mannschaften

Längst sind sie gefeierte Medienstars, die Damen der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Wer Werbung für den sicheren E-Postbrief, Katjes oder Tchibo machen darf, der hat es im harten Konkurrenzkampf der Medien geschafft, mag man denken. Doch eine Weltmeisterschaft im Frauenfußball gewinnt man nicht ohne den entsprechenden Unterbau und Deutschland tritt am morgigen Sonntag als amtierender Titelträger in Berlin zu ihrer WM an. Dass Frauenfußball inzwischen – wie in der Werbung – gelebte Realität ist, macht eine Bestandsaufnahme der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln deutlich. Demnach haben inzwischen bereits 7900 Vereine in Deutschland mindestens eine Frauen-Fußballmannschaft. Das ist auch erklärtes Ziel des amtierenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger.

Nach Recherchen der DSHS-Forscher haben inzwischen fast ein Drittel (30 Prozent) eine Frauenmannschaft in der beliebtesten Ballsportart im Lande. Mehr als elf Prozent planen, bereits in Kürze eine solche ins Leben zu rufen. Diese Zahlen wurden im Rahmen der DOSB-Sportentwicklungsberichte in einem Zusatzfragenblock für Fußballvereine in Deutschland ermittelt. An der vom Deutschen Fußball-Bund finanzierten Befragung nahmen 2009 nahezu 3000 Vereine teil, hieß es dazu weiter.

Allerdings gibt es auch Hindernisse beim weiteren Ausbau des Frauenfußballs. Ein wesentliches Kriterium scheint dabei in der Gewinnung von entsprechenden Schiedsrichterinnen zu liegen, so die Erkenntnis der Kölner Sportwissenschaftler. Auch aufseiten der Trainer scheint es einen Engpass zu geben. Die fehlenden baulichen Voraussetzungen vieler Vereinsheime, insbesondere im Bereich der Umkleideräume, sind ein weiterer Mangel. Doch der Trend ist klar und er scheint durch die Weltmeisterschaft im eigenen Land einen zusätzlichen Schub zu erhalten. Zwar gehen in der Umfrage des DOSB nur zwei Prozent der Befragten von einem sehr starken Anstieg an aktiven Fußballerinnen aus. Aber die Mehrheit sieht doch einen Impulseffekt durch die FIFA-WM. Lediglich eine Minderheit von 28 Prozent glauben nicht an einen positiven Effekt der WM. Es mag vielleicht auch vom Abschneiden der Nationalmannschaft abhängen.







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