24. 05. 2012
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Köln profitiert von Mikroprojektförderung
Am Montag dieser Woche trafen sich rund 800 Vertreter aus Städten und
Landkreisen in Berlin, um fünf Jahre nach seiner Einführung ein Fazit
zu ziehen. Auch Köln schickte einen Vertreter des Jugendamtes nach
Berlin. Hintergrund sind die insgesamt rund 300 Kleinprojekte, die mit
vier Projekten in vier Kölner Stadtteilen (Kalk, Chorweiler,
Porz-Finkenberg und Bocklemünd) über den gesamten Zeitraum hinweg
insgesamt rund 10.000 Menschen erreicht haben. Vor allem junge Menschen
mit Zuwanderungshintergrund hatten von dieser Förderung profitiert, wie
die Stadt Köln zu Beginn dieser Woche in einer offiziellen Mitteilung
betonte. Schwerpunkte der Projekte waren vor allem die Verbesserung
beim Übergang Schule und Beruf sowie Integrationsmaßnahmen in die
lokale Wirtschaft, hieß es dazu weiter.
Das Bundesjugendministerium hatte im Laufe der vergangenen fünf Jahre
insgesamt 111 Millionen Euro in die Förderung solcher Mikroprojekte
investiert. Bundesweit profitierten davon 288 Gebiete der „Sozialen
Stadt“. Insgesamt konnten nach Auskunft des Ministeriums bundesweit
400.000 Menschen in über 14.000 Einzelmaßnahmen und –projekten
individuell gefördert und auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes
vorbereitet werden. Dabei wurden vorrangig kleinere Vereine,
Selbsthilfegrippen aber auch Einzelpersonen gefördert. Für die
Durchführung der beschäftigungswirksamen Kleinprojekte war die Akteure
vor Ort (kommunale und freie Träger) eigenverantwortlich. In jedem der
288 Fördergebiete gab es zudem einen Begleitausschuss, der die Vergabe
der Einzelförderungen entschied. Über 50 Prozent der so geförderten
Menschen waren Jugendliche, wie das Ministerium abschließend betonte.
Die maximale Fördersumme pro Gebiet lag bei 100.000 Euro pro Jahr, die
für Einzelmaßnahmen bei 10.000 Euro. Bei einem Kongress in der
Bundeshauptstadt Berlin präsentierten rund 30 Kommunen ausgesuchte
Beispiele solcher Mikroprojekte. Bei der Veranstaltung selbst gab es
auch ein Aktionstheater, Tanzdarbietungen und ein kleines Filmfestival,
hieß es dazu abschließend.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Internet unter
www.los-online.de oder als Bericht unter:
www.los-online.de/content/e326/e1728/e1768/los_handbuch_programm_ger.pdf.


























