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24. 05. 2012
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Köln profitiert von Mikroprojektförderung


24.01.2009 20:53 von:

Schlagwörter: Köln,Vereine,Mikroprojekte,Förderung,Bundesjugendministerium,Integratiion,Beschä

  Am Montag dieser Woche trafen sich rund 800 Vertreter aus Städten und Landkreisen in Berlin, um fünf Jahre nach seiner Einführung ein Fazit zu ziehen. Auch Köln schickte einen Vertreter des Jugendamtes nach Berlin. Hintergrund sind die insgesamt rund 300 Kleinprojekte, die mit vier Projekten in vier Kölner Stadtteilen (Kalk, Chorweiler, Porz-Finkenberg und Bocklemünd) über den gesamten Zeitraum hinweg insgesamt rund 10.000 Menschen erreicht haben. Vor allem junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund hatten von dieser Förderung profitiert, wie die Stadt Köln zu Beginn dieser Woche in einer offiziellen Mitteilung betonte. Schwerpunkte der Projekte waren vor allem die Verbesserung beim Übergang Schule und Beruf sowie Integrationsmaßnahmen in die lokale Wirtschaft, hieß es dazu weiter.

Das Bundesjugendministerium hatte im Laufe der vergangenen fünf Jahre insgesamt 111 Millionen Euro in die Förderung solcher Mikroprojekte investiert. Bundesweit profitierten davon 288 Gebiete der „Sozialen Stadt“. Insgesamt konnten nach Auskunft des Ministeriums bundesweit 400.000 Menschen in über 14.000 Einzelmaßnahmen und –projekten individuell gefördert und auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet werden. Dabei wurden vorrangig kleinere Vereine, Selbsthilfegrippen aber auch Einzelpersonen gefördert. Für die Durchführung der beschäftigungswirksamen Kleinprojekte war die Akteure vor Ort (kommunale und freie Träger) eigenverantwortlich. In jedem der 288 Fördergebiete gab es zudem einen Begleitausschuss, der die Vergabe der Einzelförderungen entschied. Über 50 Prozent der so geförderten Menschen waren Jugendliche, wie das Ministerium abschließend betonte. Die maximale Fördersumme pro Gebiet lag bei 100.000 Euro pro Jahr, die für Einzelmaßnahmen bei 10.000 Euro. Bei einem Kongress in der Bundeshauptstadt Berlin präsentierten rund 30 Kommunen ausgesuchte Beispiele solcher Mikroprojekte. Bei der Veranstaltung selbst gab es auch ein Aktionstheater, Tanzdarbietungen und ein kleines Filmfestival, hieß es dazu abschließend.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Internet unter www.los-online.de oder als Bericht unter: www.los-online.de/content/e326/e1728/e1768/los_handbuch_programm_ger.pdf.







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