24. 05. 2012
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Köln: Völkerverständigung mit riesiger Weltkugel
"Eine welt für alle", so lautet der Name des bundesweiten Schulwettbewerbs, der am gestrigen Dienstag in der Kölner Innenstadt Station machte. Der Wettbewerb, initiiert durch Bundespräsident Dr. Horst Köhler, suchte dabei verschiedene Orte in der Kölner Innenstadt auf, um mit den Jugendlichen in den Dialog zu treten. Interessierte konnten auf Postkarten ihre persönlichen Wünsche und Hoffnungen in Sachen Entwicklungspolitik niederschreiben. Die häufigsten Themen waren dabei neben der Völkerverständigung auch die aktuelle Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti sowie der Umweltschutz. Die jungen Leute haben dabei auch in Köln sehr genaue Vorstellungen, wie sie sich den Begriff der Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Zusammenleben ausmalen.
"Die Welt sollte sich gegenseitig helfen und unterstützen. Ich finde, in ärmeren Ländern und gerade in Haiti sollte es mehr Unterstützung und Essen geben", schrieb beispielsweise die 14-jährige Julia auf ihre Postkarte. Andere Teilnehmen wünschten sich mehr Patenschaften für Kinder in Afrika sowie ein friedliches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe. Das alles stand unter dem Oberbegriff "Frieden", der als Wunsch auf sehr vielen Postkarten stand. Auch im Bereich Umwelt machen sich die Jugendlichen für mehr Nachhaltigkeit stark. "Mehr Radfahren und die Durchsetzung des Elektro-Autos als Standard-Verkehrsmittel der Zukunft, so ein weiterer Wunsch. Die auf Postkarten notierten Wünsche werden im Rahmen des Abschlussevents im Amtssitz des Staatsoberhaupts in Berlin überreicht. Die kreativsten Ideen zu mehr Nachhaltigkeit werden von einer Jury bewertet, die Siegerbeiträge erhalten attraktive Preise, wie die Initiatoren versicherten.
Einsendeschluss für den Schülerwettbewerb ist der 24. März dieses Jahres. Weitere Hintergründe zur laufenden Wettbewerbsrunde finden Sie auch im Internet unter: www.eineweltfueralle.de.


























